Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 6:22 Uhr über die Notrufzentrale eines Automobilherstellers (eCall) über einen
Verkehrsunfall am Rather Weg im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach informiert. Ein Mitarbeiter des Automobilherstellers konnte mit dem Unfallbeteiligten Kontakt aufnehmen und erhielt so erste Informationen, die an die Leitstelle weitergegeben werden konnten. Die genaue Örtlichkeit der Unfallstelle wurde per GPS übermittelt.

Die Leitstelle entsandte aufgrund dieser Meldung umgehend zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Kräfte der hauptamtlich besetzten Feuerwache Süd in Bensberg an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass sich in Höhe der Anschlussstelle Bensberg der BAB 4 ein Zusammenstoß eines PKW und eines Lieferwagens ereignet hatte. Der Beifahrer im PKW war in seinem PKW eingeklemmt und der Fahrer im PKW eingeschlossen. 3 weitere PKW waren an dem Unfall beteiligt.

Aufgrund der ersten Rückmeldung wurden weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nachalarmiert. Die Kräfte der hauptamtlich besetzten Wache Nord, der ehrenamtliche Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst), der Leitungsdienst (A-Dienst), drei weitere Rettungswagen sowie ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug wurden an die Einsatzstelle entsandt. Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen musste die eingeklemmte Person per Sofortrettung mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Person wurde an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst und Notarzt soweit stabilisiert, dass sie in ein Krankenhaus der Maximalversorgung in Köln verbracht werden konnte. Die zweite Person wurde mit ebenfalls schweren Verletzungen mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit und durch Rettungsdienst und Notarzt notärztlich versorgt und ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht. Eine weitere Person wurde mit leichten Verletzungen behandelt und ins Krankenhaus verbracht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten weiterhin die Einsatzstelle und leuchteten die Einsatzstelle für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei aus.

Die Einsatzleitung oblag dem B-Dienst (Gerd Haag). Der A-Dienst (Jörg Huppatz) unterstützte vor Ort den B-Dienst bei der Einsatzleitung.

Die Einsatzstelle wurde gegen 9:00 Uhr an die Polizei übergeben.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Süd
  • Rettungsdienst
  • LZ Refrath
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • Wache Nord

Personalstärke:

  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 15 Ehrenamtliche Kräfte
  • 12 Rettungsdienst
  • Sonstige: Polizei
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