Ort: Bergisch Gladbach-Katterbach, Waldsiedlung Heidgen
Datum: 09.04.2016
Zeit: 23:35 Uhr
Lage: Tödlicher Verkehrsunfall für eingeklemmten Personen

Folgen:

Tote: 2
Schwerverletzte: 1

Maßnahmen zur Gefahrenabwehr:

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 23:35 Uhr von der Leitstelle der Polizei über einen schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Katterbach von Bergisch Gladbach informiert. Im Waldstück zwischen dem Stadtteil Katterbach und Köln-Dellbrück (Waldsiedlung Heidgen) solle ein PKW verunfallt und mehrere Personen im Fahrzeug eingeklemmt sein.

Die Leitstelle entsandte umgehend aufgrund der Meldung die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und den Wehrleiterdienst (A-Dienst) an die Einsatzstelle. Für den Rettungsdienst wurden insgesamt drei Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einheit wurde ein schwer deformierter PKW in dem Waldstück vorgefunden. Insgesamt waren 3 Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Für 2 Insassen kam jede Hilfe zu spät – beide verstarben an der Unfallstelle. Der dritte Insasse wurde mit schwersten Verletzungen rettungsdienstlich versorgt und in Abstimmung mit dem Notarzt aus dem Fahrzeug befreit. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht.

Die Unfallstelle wurde weiträumig durch Kräfte der Feuerwehr nach möglichen weiteren Opfern abgesucht. Weiterhin unterstützte die Feuerwehr die Unfallaufnahme der Polizei durch Ausleuchten der Einsatzstelle.

Der A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach koordinierte die rückwärtige Einsatzstellenorganisation und alarmierte den ehrenamtlichen Löschzug Bensberg zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet für die Dauer des Einsatzes nach. Dieser besetzte die verwaiste Feuerwache Süd.

Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 3:00 Uhr beendet.

Eingesetzte Einheiten:

  • Einsatzführungsdienst
  • Feuerwache Nord
  • Feuerwache Süd
  • Löschzug Bensberg
  • Rettungsdienst
  • A-Dienst

Personalstärke:

  • 15 hauptamtliche Kräfte
  • 15 ehrenamtliche Kräfte
  • 12 Rettungsdienst

Einsatzleiter: Marlon Konertz

Pressesprecher: Elmar Schneiders, Telefon: 02202 238-538

 

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