Ort:    Bergisch Gladbach – Hebborn, Reuterstraße
Datum:  09.06.2014
Zeit:   00:12
Lage:   Feuer 3 – Gartenlaubenbrand

Folgen:

Sachschäden: erheblicher Sachschaden (Schadenhöhe geschätzt)

Maßnahmen zur Gefahrenabwehr:

Die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 00:12 Uhr von mehreren Anrufern über Notruf 112 über einen großen Feuerschein im Bereich der Reuterstraße Ecke Hebborner Straße im Stadtteil Hebborn informiert.

Die Leitstelle alarmierte umgehend die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd sowie den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte an die Einsatzstelle.

Bereits auf der Anfahrt der ersten Einheit konnte der Feuerschein bestätigt werden. Bei Eintreffen stellte sich folgende Lage dar:

Im hinteren Gartenbereich eines Einfamilienhauses an der Reuterstraße brannte eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Das Feuer war bereits auf angrenzende Bäume übergegriffen. Ein Wintergarten und der Giebel eines angrenzenden Wohnhauses wurde bereits durch die Hitze erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Es drohte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus sowie eine Ausdehnung des Feuers auf weitere Bäume.

Einsatzleiter Walter Tillenkamp setzte von der Reuterstraße aus mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein. Die Kräfte der Feuer- und Rettungswache Süd wurden durch einen Garten von der Hebborner Straße aus zum Schutz der Bäume eingesetzt.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude und Bäume verhindert werden. In der Gartenlaube befanden sich 2 Propangasflaschen, wo bereits das Gas mit einer Flamme ausströmte.

Die Gartenlaube brannte fast vollständig nieder. Der Wintergarten des Nachbarhauses wurde erheblich beschädigt. Die angrenzenden Wohnhäuser können  weiterhin bewohnt werden. Personen wurden nicht verletzt.

Durch den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte wird aktuell noch eine Brandwache an der Einsatzstelle gestellt.

Der Brandort wird nach Abschluss der Arbeiten der Feuerwehr an die Polizei übergeben, die den Brandort zur Brandursachenermittlung beschlagnahmen wird.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Süd
  • Einsatzführungsdienst
  • Wache Nord
  • LZ Stadtmitte
  • Rettungsdienst

Personalstärke:

  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 13 Ehrenamtliche Kräfte
  • 2 Rettungsdienst

 

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