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Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 07:30 Uhr per Notruf 112 über einen brennenden Wohnwagen in der Straße „Am Kuhlerbusch“ im Stadtteil Gronau von Bergisch Gladbach informiert.

Die Leistelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und einen Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung ausgehend von dem Industriegelände „Am Kuhlerbusch“ ausmachen.

Bei Eintreffen brannte ein Lagerraum in voller Ausdehnung und das Feuer hatte bereits auf einen angrenzenden Wohncontainer übergegriffen. Die Alarmstufe wurde umgehend durch den Einsatzleiter auf „Feuer 4“ erhöht und der ehrenamtliche Löschzug Paffrath/Hand und der Leitungsdienst (A-Dienst) wurde ebenfalls alarmiert.

Aufgrund der starken Brandausbreitung bestand eine direkte Gefahr für die angrenzende S-Bahn-Linie. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn und die Strecke wurde umgehend zwischen den Bahnhöfen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach gesperrt.

Eine Personengefahr konnte glücklicherweise ausgeschlossen werden und ein Löschangriff mit mehreren Rohren im Außenangriff vorgenommen werden. Es kam zusätzlich ein Wasserwerfer von der Drehleiter aus zum Einsatz. Zur Freischaltung der Stromversorgung des Gebäudes wurde der Stördienst der GEW Rheinenergie angefordert.

Gegen 9 Uhr war das Feuer soweit gelöscht, dass die Bahnstrecke wieder freigegeben werden konnte. Gegen 9:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Einsatzstelle wurde gegen 9:50 Uhr an die Polizei übergeben, die den Brandort beschlagnahmte. Sie hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits aufgenommen.

Der Leitungsdienst (A-Dienst) machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Brandoberinspektor Gerd Haag.

Eingesetzte Einheiten:

  • LZ Paffrath/Hand
  • Wache Nord
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • Wache Süd
  • Rettungsdienst
  • LZ Stadtmitte
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)

Personalstärke:

  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 29 Ehrenamtliche Kräfte
  • 2 Rettungsdienst
  • Sonstige: GEW RheinEnergie

Einsatzleiter: BOI Gerd Haag

Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwache Nord wurde festgestellt das ein Kellerraum in einem Mehrfamilienhaus verraucht war. Die Bewohner befanden sich bereits vor dem Haus und waren zu keiner Zeit gefährdet. Ein Trupp ging unter Atemschutz und mit Hohlstrahlrohr in diesen Raum vor. Er fand einige glimmende Gegenstände vor die ins Freie gebracht und dort abgelöscht wurden. Der Kellerraum wurde anschließend gelüftet.

Die ebenfalls alarmierten Einsatzkräfte der Wache Süd und der ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath-Hand und Stadtmitte mussten nicht mehr eingesetzt werden.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Nord
  • LZ Stadtmitte
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • Rettungsdienst
  • Wache Süd
  • LZ Paffrath/Hand

Personalstärke:

  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 24 Ehrenamtliche Kräfte
  • 2 Rettungsdienst
  • Sonstige: Polizei
  • Einsatzleiter: Walter Tillenkamp
Ereignis:
  • Ort:    Bergisch Gladbach – Gronau
  • Datum:  06.04.2017
  • Zeit:   17:29
  • Lage:   Gemeldeter Kellerbrand

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Nacht um 04:11 Uhr über Notruf 112 von einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach informiert, dass ein Rauchmelder in einer Nachbarwohnung ausgelöst habe und laut piepsen würde.

Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug und einem Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde das Gebäude von außen und innen erkundet. Über die Drehleiter konnte eine leichte Verrauchung der betroffenen Wohnung festgestellt werden. Da durch Klingeln und Klopfen an der Wohnungstüre keine Reaktion aus der Wohnung erfolgte entschied der Einsatzleiter die gewaltsame Öffnung der Wohnung durch Einschlagen eines Fensters über die Drehleiter. Der vorgehende Trupp stellte in der Küche einen Topf auf dem eingeschalteten Herd fest, von dem die Rauchentwicklung ausging. Bei der Kontrolle der Wohnung fanden die Feuerwehrbeamten den Bewohner der Wohnung schlafend vor. Dieser wurde geweckt und unverletzt ins Freie geführt.

Der Herd wurde ausgeschaltet und der Topf ebenfalls ins Freie gebracht und die Wohnung gelüftet. Ein Schaden an der Wohnung ist nicht entstanden.

Dem Rauchmelder und der aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass hier nichts Schlimmeres passiert ist. Aus dem vergessenen Topf auf dem eingeschalteten Herd hätte sich schnell ein Feuer entwickeln können.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Nord
  • Rettungsdienst

 Personalstärke:

  • 7 Hauptamtliche Kräfte
  • 2 Rettungsdienst

Einsatzleiter: Ulrich Haag (C-Dienst Nord)

 

 

Nachdem die Feuerwehr Bergisch Gladbach bereits heute Vormittag fast zeitgleich mit zwei Einsätzen beschäftigt war, folgten heute Abend erneut zwei parallele Einsätze.

Um 18:23 Uhr kam es im Stadtteil Refrath von Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Straße „Wickenpfädchen“. Gemeldet wurde der Leitstelle, dass ein Fahrer in seinem PKW schwer verletzt eingeklemmt und nicht ansprechbar sei. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Süd und Nord, den ehrenamtlichen Löschzug Refrath, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle.

Der Rettungswagen der Rettungswache West traf als erstes Einsatzmittel an der Unfallstelle eine und fand einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen vor. Ein Unfallbeteiligter wurde durch Ersthelfer bereits reanimiert. Die Reanimation übernahm umgehend das Rettungsdienstpersonal. Die ersteintreffenden Brandschutzkräfte des ehrenamtlichen Löschzuges Refrath unterstützten den Rettungsdienst und sicherten parallel die Einsatzstelle. Die beiden weiteren Fahrer der PKW waren nicht bzw. nur leicht verletzt – lehnten einen Transport ins Krankenhaus  aber ab. Der Patient konnte durch den Rettungsdienst soweit stabilisiert werden, sodass ein Transport in ein Krankenhaus möglich wurde. Die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwache Nord sowie der A-Dienst konnten den Einsatz abbrechen.

Allerdings wurde die Feuerwehr um 18:43 Uhr erneut per Notruf 112 über eine Gasausströmung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moitzfeld von Bergisch Gladbach informiert. Diesen Einsatz übernahm die einsatzbereite Feuerwache Nord, der ehrenamtliche Löschzug Bensberg. Der Einsatzführungsdienst übernahm den Einsatz in Moitzfeld von der Unfallstelle in Refrath aus, die Kräfte der Wache Süd folgten kurz danach ebenfalls. Parallel zur Feuerwehr wurde auch der Stördienst der RheinEnergie alarmiert, der ebenfalls unter Einsatz von Sonderrechten die Einsatzstelle in Moitzfeld anfuhr. Glücklicherweise stellte sich durch die Messungen der RheinEnergie, die vor der Feuerwehr eintrafen, heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Bei den beiden Einsätzen wurden insgesamt 15 hauptamtliche und 14 ehrenamtliche Kräfte mit 12 Fahrzeugen eingesetzt. Vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach waren 12 Kräfte mit 6 Fahrzeugen im Einsatz.

Somit waren bei den vier Einsätzen heute neben den diensthabenden hauptamtlichen Kollegen alle ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz. Dieser Tag zeigt wieder, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehrfrauen und –männer in den fünf Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt ist.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften
in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal
sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im
gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der
Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden
ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der
Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter
zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuerund
Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den
Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch
Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Vormittag um 10:58 Uhr per Notruf 112 über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Odenthaler Straße im Stadtteil Hebborn von Bergisch Gladbach informiert. Der Anrufer teilte mit, dass sich noch Personen im Haus befinden würden.

Die Leitstelle alarmierte umgehend mit dem Stichwort „Feuer 4 – Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle.

Da die Kräfte der hauptamtlich besetzten Feuerwache Nord bei einem Verkehrsunfall an der Straße „Am Stadion / Jakobstraße“ mit einer Hilfeleistung gebunden waren, konnten bei Alarmierung zunächst die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug zum Einsatz an der Odenthaler Straße abrücken. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug rückte kurze Zeit später zur Einsatzstelle nach.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle Odenthaler Straße brannte eine Erdgeschoßwohnung in voller Ausdehnung. Es kam zu einer erheblichen Rauchentwicklung aus der rückseitig zur Odenthaler Straße gelegenen Wohnung und dem Treppenraum. Auf den Balkonen über der Brandwohnung machten sich zwei Bewohner im Rauch rufend bemerkbar. Die Kräfte der Feuerwehr konnten die beiden Personen mit leichten Verletzungen über ein Sprungpolster und eine tragbare Leiter vom Balkon retten. Sie kamen zur Beobachtung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Der Einsatzleiter erhöhte aufgrund der Lage vor Ort und der unklaren Anzahl der weiter betroffenen Personen die Alarmstufe auf Feuer 5 und MANV1 (Massenanfall von Verletzten). Somit wurde der ehrenamtliche Löschzug Bensberg, die Löschgruppe Schildgen, weitere Rettungsdiensteinheiten sowie der Leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) an die Einsatzstelle alarmiert. Der Stördienst Gas und Elektro der RheinEnergie wurde an die Einsatzstelle nachgefordert.

Vier weitere Bewohner wurden teilweise von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt bzw. brachten sich selbständig in Sicherheit. Alle blieben unverletzt und wurden in einem angeforderten Linienbus der Wupsi GmbH betreut.

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr aufgrund der Brandlast in der Wohnung aufwändig und die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 14:00 Uhr an. Alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf Schäden und evtl. Verrauchung kontrolliert. Bis auf die Brandwohnung konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist unbewohnbar.

Die Odenthaler Straße musste während des Einsatzes zwischen „An der Engelsfuhr“ und der B506 für den Verkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurde ein weiterer Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt und nachgerückte ehrenamtliche Kräfte besetzten die verwaiste Feuerwache Nord.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Süd
  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • Wache Nord
  • Rettungsdienst
  • LG Schildgen
  • LZ Stadtmitte
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • LZ Bensberg
  • LZ Paffrath/Hand

Personalstärke:

  • 20 Hauptamtliche Kräfte
  • 29 Ehrenamtliche Kräfte
  • 16 Rettungsdienst
  • Sonstige: Stördienst RheinEnergie, Polizei

Einsatzleiter: Jörg Huppatz (A-Dienst)

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 06:57 Uhr per Notruf 112 durch den Eigentümer eines Einfamilienhauses in der Reuterstraße im Stadtteil Hebborn informiert, dass es im Bereich seiner Heizungsanlage zu einer Rauchentwicklung gekommen sei.

Die Leitstelle entsandte aufgrund dieser Meldung umgehend die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Schwelbrand in einem Pelletbunker festgestellt werden. Der Kellerraum war zu dem Zeitpunkt leicht verqualmt. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und bereiteten einen Löschangriff vor. Das Haus wurde mittels Messgeräten durch den zwischenzeitlich nachgeforderten Einsatzführungsdienst (B-Dienst) auf sich ausbreitende Atemgifte kontrolliert. Durch den Einsatz eines Rauchvorhanges im Keller konnte eine weitere Ausbreitung des Rauches vermieden werden. Die Bewohner konnten während des Einsatzes im Haus verbleiben.

Der Einsatz von Wasser oder Schaum hätte eine erhebliche Beschädigung des Pelletbunkers verursacht. Aus diesem Grunde versuchte die Feuerwehr an unterschiedlichen Stellen einen Saugwagen zur Entleerung des Pelletbunkers an die Einsatzstelle zu bekommen. Dies gelang letztendlich über den Lieferanten, der glücklicherweise telefonisch erreichbar war und gegen 10:30 Uhr an der Einsatzstelle eintraf.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet wurde gegen 8 Uhr der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte zur Besetzung der verwaisten Feuerwache Nord sowie ein zweiter ehrenamtlicher Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt. Der diensthabende A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach koordinierte den rückwärtigen Einsatz.

Die Saugarbeiten wurden unterstützt durch Einsatzkräfte des nachalarmierten ehrenamtlichen Löschzug Paffrath/Hand. Die Arbeiten im Keller erforderten Atemschutz, da die Rauchentwicklung im Verlauf des Einsatzes deutlich zunahm.

Die abgesaugten Pellets wurden durch den Saugwagen aufgenommen. Die Entsorgung erfolgte durch den Fachbetrieb. Für ein mögliches Ablöschen der Pellets stand die Feuerwehr in Bereitschaft. Dies war aber nicht erforderlich.

Der Einsatz war gegen 12:30 Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit insgesamt 25 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz.

Eingesetzte Einheiten:

  • LZ Paffrath/Hand
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • LZ Stadtmitte
  • Wache Nord

Personalstärke:

  • 6 Hauptamtliche Kräfte
  • 19 Ehrenamtliche Kräfte

Einsatzleiter: Klaus Peter Jung

Für Rückfragen:

Für Presseanfragen nutzen Sie bitte unsere Presse-Rufnummer 02202 238-538 oder presse@feuerwehr-gl.de.

Der Leitungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr Bergisch Gladbach ist rund um die Uhr über die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises unter der Rufnummer 02202 238-0 zu erreichen.

 

An den Karnevalstagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch fanden im Stadtgebiet diverse Straßen-, Saal- und Zeltveranstaltungen statt und erforderten aufgrund der großen Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen eine besondere Einsatzplanung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Dies waren allein:

  • 6 Karnevalsumzüge und
  • 12 größere Karnevalsveranstaltungen.

In Folge der Karnevalsumzüge war mit Behinderungen bei der Anfahrt zu möglichen Einsatzstellen bzw. der Erreichbarkeit der Feuerwehrhäuser für die Angehörigen der ehrenamtlichen Löschzüge sowie einem erhöhten Einsatzaufkommen im Rettungsdienst zu rechnen.

Durch die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde daher im Vorfeld in enger Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der städtischen Ordnungsbehörde und der Kreispolizeibehörde der Bedarf an zusätzlichen Einsatzkräften und –mitteln sowie deren Stationierung während der Karnevalstage im Stadtgebiet festgelegt.

Rettungsdienst:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt im Stadtgebiet regulär vier rund um die Uhr besetzte Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie werktags tagsüber ein Mehrzweckfahrzeug und drei Krankentransportwagen. Diese sind stationiert auf den Rettungswachen Nord, Süd und West.

An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und -sonntag sowie an Rosenmontag wurden bis zu zwei weitere Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug für jeweils bis zu 24 Stunden zusätzlich in Dienst gestellt.

Die erhöhte Vorhaltung hat sich wie erwartet bewährt. Während im Jahresmittel die Rettungswagen zu im Durchschnitt 33 Einsätzen täglich alarmiert werden, waren es an Weiberfastnacht 37, am Karnevalssamstag 49 und am Karnevalssonntag 44 Einsätze.

Zur Entlastung und Unterstützung der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde für Karnevalssamstag und -sonntag jeweils ein Verbindungsbeamter der Feuerwehr Bergisch Gladbach in der Leitstelle eingesetzt.

Abwehrender Brandschutz:

Karnevalssamstag, 25.02.2016

Um die Hilfsfristen während der Karnevalsumzüge in Refrath und Bensberg zu gewährleisten, wurde am Samstag, 25.02. in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Refrath fest besetzt und zusammen mit dem Rettungswagen der Refrather Rettungswache West an der Zugstrecke Dolmanstraße Ecke Vürfelser Kaule stationiert.

Für den Bensberger Karnevalszug wurde ein Fahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Bensberg mit einem GPS-Sender ausgerüstet und ermöglichte der Einsatzleitung eine dauernde Standortübermittlung des Zugendes.

Karnevalssonntag, 26.02.2016

Ein Queren des mehrere Kilometer langen Karnevalszugs in der Stadtmitte mit Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst wäre nur mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen möglich und zudem mit erheblichen Gefahren für die zahlreichen Besucher verbunden. Daher wurde an der Zugstrecke an der Hauptstraße Ecke Vollmühlenweg eine temporäre Feuer- und Rettungswache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter und einem Rettungswagen unter Führung des ehrenamtlichen Löschzugs Stadtmitte eingerichtet. Neben der schnellen Erreichbarkeit der durch den Karnevalszug von der Feuer- und Rettungswache Nord abgeschnittenen Stadtteile Sand, Herrenstrunden und Dombach wurde damit sichergestellt, dass bei etwaigen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen in der Innenstadt diese Einsatzstellen zeitgleich von zwei Seiten hätten angefahren werden können. Ferner wurde ein wendiges Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzuges Paffrath/Hand als Erstangriffseinheit im Bereich des Buchmühlenparkplatzes stationiert. Dieses diente sowohl dem Schutz der Gebäude im Verlauf oder im Nahbereich des Karnevalszuges, als auch dem Schutz des Karnevalszuges selber.

Im Verlauf der Bereitschaft wurde durch die temporäre Wache Ost ein Einsatz (Kleinbrand) im Stadtteil Herrenstrunden wahrgenommen.

Die Gesamteinsatzleitung oblag dem diensthabenden A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz.

Die Zugbegleitung übernahm – wie in den vergangenen Jahr auch – der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte mit zwei Fahrzeugen. Die beiden Fahrzeuge wurden mit GPS-Sendern ausgerüstet und ermöglichten der Einsatzleitung eine jederzeitige Standortübermittlung des Zuganfangs und -endes.

Rosenmontag, 27.02.2017

Durch den Karnevalsumzug im Stadtteil Herkenrath ist in den Stadteilen Herkenrath und Bärbroich mit längeren Anfahrtszeiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu rechnen. Um die schnelle Erreichbarkeit dieser Stadtteile sicherzustellen, wurde das Feuerwehrhaus in Immekeppel während des Umzugs durch den Löschzug Immekeppel der Freiwilligen Feuerwehr Overath fest besetzt.

Brandsicherheitswachen:

Veranstaltungen bei denen mit einer erhöhten Brandgefahr zu rechnen ist oder bei denen bei einem Brand eine große Anzahl von Menschen gefährdet ist, müssen der Gemeinde rechtzeitig angezeigt werden. Die Gemeinde entscheidet dann darüber, ob eine Brandsicherheitswache gestellt werden muss. Durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden während der Karnevalstage bei insgesamt 10 Veranstaltungen Brandsicherheitswachen durchgeführt und damit in Bezug auf den Brandschutz sichere Veranstaltungen gewährleistet.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.