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Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Vormittag um 10:58 Uhr per Notruf 112 über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Odenthaler Straße im Stadtteil Hebborn von Bergisch Gladbach informiert. Der Anrufer teilte mit, dass sich noch Personen im Haus befinden würden.

Die Leitstelle alarmierte umgehend mit dem Stichwort „Feuer 4 – Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle.

Da die Kräfte der hauptamtlich besetzten Feuerwache Nord bei einem Verkehrsunfall an der Straße „Am Stadion / Jakobstraße“ mit einer Hilfeleistung gebunden waren, konnten bei Alarmierung zunächst die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug zum Einsatz an der Odenthaler Straße abrücken. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug rückte kurze Zeit später zur Einsatzstelle nach.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle Odenthaler Straße brannte eine Erdgeschoßwohnung in voller Ausdehnung. Es kam zu einer erheblichen Rauchentwicklung aus der rückseitig zur Odenthaler Straße gelegenen Wohnung und dem Treppenraum. Auf den Balkonen über der Brandwohnung machten sich zwei Bewohner im Rauch rufend bemerkbar. Die Kräfte der Feuerwehr konnten die beiden Personen mit leichten Verletzungen über ein Sprungpolster und eine tragbare Leiter vom Balkon retten. Sie kamen zur Beobachtung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Der Einsatzleiter erhöhte aufgrund der Lage vor Ort und der unklaren Anzahl der weiter betroffenen Personen die Alarmstufe auf Feuer 5 und MANV1 (Massenanfall von Verletzten). Somit wurde der ehrenamtliche Löschzug Bensberg, die Löschgruppe Schildgen, weitere Rettungsdiensteinheiten sowie der Leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) an die Einsatzstelle alarmiert. Der Stördienst Gas und Elektro der RheinEnergie wurde an die Einsatzstelle nachgefordert.

Vier weitere Bewohner wurden teilweise von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt bzw. brachten sich selbständig in Sicherheit. Alle blieben unverletzt und wurden in einem angeforderten Linienbus der Wupsi GmbH betreut.

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr aufgrund der Brandlast in der Wohnung aufwändig und die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 14:00 Uhr an. Alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf Schäden und evtl. Verrauchung kontrolliert. Bis auf die Brandwohnung konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist unbewohnbar.

Die Odenthaler Straße musste während des Einsatzes zwischen „An der Engelsfuhr“ und der B506 für den Verkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurde ein weiterer Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt und nachgerückte ehrenamtliche Kräfte besetzten die verwaiste Feuerwache Nord.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Süd
  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • Wache Nord
  • Rettungsdienst
  • LG Schildgen
  • LZ Stadtmitte
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • LZ Bensberg
  • LZ Paffrath/Hand

Personalstärke:

  • 20 Hauptamtliche Kräfte
  • 29 Ehrenamtliche Kräfte
  • 16 Rettungsdienst
  • Sonstige: Stördienst RheinEnergie, Polizei

Einsatzleiter: Jörg Huppatz (A-Dienst)

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 06:57 Uhr per Notruf 112 durch den Eigentümer eines Einfamilienhauses in der Reuterstraße im Stadtteil Hebborn informiert, dass es im Bereich seiner Heizungsanlage zu einer Rauchentwicklung gekommen sei.

Die Leitstelle entsandte aufgrund dieser Meldung umgehend die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Schwelbrand in einem Pelletbunker festgestellt werden. Der Kellerraum war zu dem Zeitpunkt leicht verqualmt. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und bereiteten einen Löschangriff vor. Das Haus wurde mittels Messgeräten durch den zwischenzeitlich nachgeforderten Einsatzführungsdienst (B-Dienst) auf sich ausbreitende Atemgifte kontrolliert. Durch den Einsatz eines Rauchvorhanges im Keller konnte eine weitere Ausbreitung des Rauches vermieden werden. Die Bewohner konnten während des Einsatzes im Haus verbleiben.

Der Einsatz von Wasser oder Schaum hätte eine erhebliche Beschädigung des Pelletbunkers verursacht. Aus diesem Grunde versuchte die Feuerwehr an unterschiedlichen Stellen einen Saugwagen zur Entleerung des Pelletbunkers an die Einsatzstelle zu bekommen. Dies gelang letztendlich über den Lieferanten, der glücklicherweise telefonisch erreichbar war und gegen 10:30 Uhr an der Einsatzstelle eintraf.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet wurde gegen 8 Uhr der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte zur Besetzung der verwaisten Feuerwache Nord sowie ein zweiter ehrenamtlicher Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt. Der diensthabende A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach koordinierte den rückwärtigen Einsatz.

Die Saugarbeiten wurden unterstützt durch Einsatzkräfte des nachalarmierten ehrenamtlichen Löschzug Paffrath/Hand. Die Arbeiten im Keller erforderten Atemschutz, da die Rauchentwicklung im Verlauf des Einsatzes deutlich zunahm.

Die abgesaugten Pellets wurden durch den Saugwagen aufgenommen. Die Entsorgung erfolgte durch den Fachbetrieb. Für ein mögliches Ablöschen der Pellets stand die Feuerwehr in Bereitschaft. Dies war aber nicht erforderlich.

Der Einsatz war gegen 12:30 Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit insgesamt 25 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz.

Eingesetzte Einheiten:

  • LZ Paffrath/Hand
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • LZ Stadtmitte
  • Wache Nord

Personalstärke:

  • 6 Hauptamtliche Kräfte
  • 19 Ehrenamtliche Kräfte

Einsatzleiter: Klaus Peter Jung

Für Rückfragen:

Für Presseanfragen nutzen Sie bitte unsere Presse-Rufnummer 02202 238-538 oder presse@feuerwehr-gl.de.

Der Leitungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr Bergisch Gladbach ist rund um die Uhr über die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises unter der Rufnummer 02202 238-0 zu erreichen.

 

An den Karnevalstagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch fanden im Stadtgebiet diverse Straßen-, Saal- und Zeltveranstaltungen statt und erforderten aufgrund der großen Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen eine besondere Einsatzplanung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Dies waren allein:

  • 6 Karnevalsumzüge und
  • 12 größere Karnevalsveranstaltungen.

In Folge der Karnevalsumzüge war mit Behinderungen bei der Anfahrt zu möglichen Einsatzstellen bzw. der Erreichbarkeit der Feuerwehrhäuser für die Angehörigen der ehrenamtlichen Löschzüge sowie einem erhöhten Einsatzaufkommen im Rettungsdienst zu rechnen.

Durch die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde daher im Vorfeld in enger Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der städtischen Ordnungsbehörde und der Kreispolizeibehörde der Bedarf an zusätzlichen Einsatzkräften und –mitteln sowie deren Stationierung während der Karnevalstage im Stadtgebiet festgelegt.

Rettungsdienst:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt im Stadtgebiet regulär vier rund um die Uhr besetzte Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie werktags tagsüber ein Mehrzweckfahrzeug und drei Krankentransportwagen. Diese sind stationiert auf den Rettungswachen Nord, Süd und West.

An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und -sonntag sowie an Rosenmontag wurden bis zu zwei weitere Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug für jeweils bis zu 24 Stunden zusätzlich in Dienst gestellt.

Die erhöhte Vorhaltung hat sich wie erwartet bewährt. Während im Jahresmittel die Rettungswagen zu im Durchschnitt 33 Einsätzen täglich alarmiert werden, waren es an Weiberfastnacht 37, am Karnevalssamstag 49 und am Karnevalssonntag 44 Einsätze.

Zur Entlastung und Unterstützung der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde für Karnevalssamstag und -sonntag jeweils ein Verbindungsbeamter der Feuerwehr Bergisch Gladbach in der Leitstelle eingesetzt.

Abwehrender Brandschutz:

Karnevalssamstag, 25.02.2016

Um die Hilfsfristen während der Karnevalsumzüge in Refrath und Bensberg zu gewährleisten, wurde am Samstag, 25.02. in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Refrath fest besetzt und zusammen mit dem Rettungswagen der Refrather Rettungswache West an der Zugstrecke Dolmanstraße Ecke Vürfelser Kaule stationiert.

Für den Bensberger Karnevalszug wurde ein Fahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Bensberg mit einem GPS-Sender ausgerüstet und ermöglichte der Einsatzleitung eine dauernde Standortübermittlung des Zugendes.

Karnevalssonntag, 26.02.2016

Ein Queren des mehrere Kilometer langen Karnevalszugs in der Stadtmitte mit Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst wäre nur mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen möglich und zudem mit erheblichen Gefahren für die zahlreichen Besucher verbunden. Daher wurde an der Zugstrecke an der Hauptstraße Ecke Vollmühlenweg eine temporäre Feuer- und Rettungswache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter und einem Rettungswagen unter Führung des ehrenamtlichen Löschzugs Stadtmitte eingerichtet. Neben der schnellen Erreichbarkeit der durch den Karnevalszug von der Feuer- und Rettungswache Nord abgeschnittenen Stadtteile Sand, Herrenstrunden und Dombach wurde damit sichergestellt, dass bei etwaigen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen in der Innenstadt diese Einsatzstellen zeitgleich von zwei Seiten hätten angefahren werden können. Ferner wurde ein wendiges Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzuges Paffrath/Hand als Erstangriffseinheit im Bereich des Buchmühlenparkplatzes stationiert. Dieses diente sowohl dem Schutz der Gebäude im Verlauf oder im Nahbereich des Karnevalszuges, als auch dem Schutz des Karnevalszuges selber.

Im Verlauf der Bereitschaft wurde durch die temporäre Wache Ost ein Einsatz (Kleinbrand) im Stadtteil Herrenstrunden wahrgenommen.

Die Gesamteinsatzleitung oblag dem diensthabenden A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz.

Die Zugbegleitung übernahm – wie in den vergangenen Jahr auch – der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte mit zwei Fahrzeugen. Die beiden Fahrzeuge wurden mit GPS-Sendern ausgerüstet und ermöglichten der Einsatzleitung eine jederzeitige Standortübermittlung des Zuganfangs und -endes.

Rosenmontag, 27.02.2017

Durch den Karnevalsumzug im Stadtteil Herkenrath ist in den Stadteilen Herkenrath und Bärbroich mit längeren Anfahrtszeiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu rechnen. Um die schnelle Erreichbarkeit dieser Stadtteile sicherzustellen, wurde das Feuerwehrhaus in Immekeppel während des Umzugs durch den Löschzug Immekeppel der Freiwilligen Feuerwehr Overath fest besetzt.

Brandsicherheitswachen:

Veranstaltungen bei denen mit einer erhöhten Brandgefahr zu rechnen ist oder bei denen bei einem Brand eine große Anzahl von Menschen gefährdet ist, müssen der Gemeinde rechtzeitig angezeigt werden. Die Gemeinde entscheidet dann darüber, ob eine Brandsicherheitswache gestellt werden muss. Durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden während der Karnevalstage bei insgesamt 10 Veranstaltungen Brandsicherheitswachen durchgeführt und damit in Bezug auf den Brandschutz sichere Veranstaltungen gewährleistet.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits rechtzeitig vor orkanartigen Böen für den späten Weiberfastnachtsnachmittag gewarnt. Glücklicherweise trafen aber nur Ausläufer des Orkantiefs „Thomas“ das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach.

In der Zeit von 17:00 Uhr bis 02:00 Uhr kam es im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach zu 21 wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Zum größten Teil handelte es sich um kleine Schäden durch umgestürzte Bäume. In Frankenforst wurde ein PKW durch einen umstürzenden Baum beschädigt. In der Stadtmitte drohte ein Baugerüst umzustürzen. Die Feuerwehr konnte das Gerüst notdürftig sichern. Am Morgen des 24.02. kam es nach Tageseinbruch zu zwei weiteren wetterbedingten Einsätzen.

Zusätzlich zu den beiden hauptamtlich besetzten Wachen Nord und Süd wurden in der Nacht zeitweise die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Refrath und der Löschgruppe Schildgen in Dienst gestellt, die einige Einsätze abarbeiteten. Weitere ehrenamtliche Einsatzkräfte haben sich aufgrund der Unwetterwarnung zu Hause bereitgehalten und auf karnevalistische Aktivitäten verzichtet.

Im Einsatz waren 15 hauptamtliche Kräfte und 19 ehrenamtliche Kräfte. Der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) wurde von Klaus Peter Jung übernommen.

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am späten Freitagabend um 23:11 Uhr per Notruf 112 über einen Küchenbrand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rommerscheider Straße in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach informiert.

Aufgrund der Meldung und weiterer Notrufe alarmierte die Leitstelle umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst), einen Notarzt sowie zwei Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten schlugen bereits aus den zur Straßenseite gelegenen Fenstern der Dachgeschoßwohnung Flammen. Die Bewohner des Hauses konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit begeben.

Die drei Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses und zwei aus dem Nachbarhaus wurden vom Rettungsdienst der Feuerwehr vor Ort unverletzt betreut. Ein Bewohner wurde allerdings im Verlauf des Einsatzes vorsorglich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Kräfte der Feuerwehr bekämpften das Feuer über zwei Drehleitern im Außenangriff. Ein Innenangriff musste aufgrund der erheblichen Zerstörung im Gebäude und dem drohenden Einsturz der Deckenkonstruktion abgebrochen werden.

Das Nachbargebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr geräumt und kontrolliert. Hier kam es im Dachgeschoss zu einer leichten Verrauchung. Die Wohnungen wurden durch die Feuerwehr gelüftet.

Das Haus wurde durch die erhebliche Brandausbreitung und das Löschwasser unbewohnbar. Ein Bewohner kommt bei einem Verwandten unter. Für einen Bewohner konnte der Rufbereitschaft des Fachbereiches 5 (Jugend und Soziales) eine Bleibe in einer städtischen Notunterkunft organisieren.

Die Gas-, Wasser- und Elektroversorgung des Gebäudes wurde vom Notdienst der Rheinenergie getrennt.

Für die Dauer des Einsatzes wurde die verwaiste Feuerwache Süd durch den ehrenamtlichen Löschzug Bensberg besetzt. Die Wache Nord durch Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand besetzt. Ein zweiter Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) wurde in Dienst gestellt. Die Einsatzleitung vor Ort wurde vom diensthabenden A-Dienst, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz übernommen.

Zurzeit finden noch Nachlöscharbeiten statt. Die Einsatzstelle wird nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben werden. Diese wird den Brandort zur Brandursachenermittlung beschlagnahmen.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 52 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen vor Ort.

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 6:22 Uhr über die Notrufzentrale eines Automobilherstellers (eCall) über einen
Verkehrsunfall am Rather Weg im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach informiert. Ein Mitarbeiter des Automobilherstellers konnte mit dem Unfallbeteiligten Kontakt aufnehmen und erhielt so erste Informationen, die an die Leitstelle weitergegeben werden konnten. Die genaue Örtlichkeit der Unfallstelle wurde per GPS übermittelt.

Die Leitstelle entsandte aufgrund dieser Meldung umgehend zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Kräfte der hauptamtlich besetzten Feuerwache Süd in Bensberg an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass sich in Höhe der Anschlussstelle Bensberg der BAB 4 ein Zusammenstoß eines PKW und eines Lieferwagens ereignet hatte. Der Beifahrer im PKW war in seinem PKW eingeklemmt und der Fahrer im PKW eingeschlossen. 3 weitere PKW waren an dem Unfall beteiligt.

Aufgrund der ersten Rückmeldung wurden weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nachalarmiert. Die Kräfte der hauptamtlich besetzten Wache Nord, der ehrenamtliche Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst), der Leitungsdienst (A-Dienst), drei weitere Rettungswagen sowie ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug wurden an die Einsatzstelle entsandt. Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen musste die eingeklemmte Person per Sofortrettung mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Person wurde an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst und Notarzt soweit stabilisiert, dass sie in ein Krankenhaus der Maximalversorgung in Köln verbracht werden konnte. Die zweite Person wurde mit ebenfalls schweren Verletzungen mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit und durch Rettungsdienst und Notarzt notärztlich versorgt und ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht. Eine weitere Person wurde mit leichten Verletzungen behandelt und ins Krankenhaus verbracht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten weiterhin die Einsatzstelle und leuchteten die Einsatzstelle für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei aus.

Die Einsatzleitung oblag dem B-Dienst (Gerd Haag). Der A-Dienst (Jörg Huppatz) unterstützte vor Ort den B-Dienst bei der Einsatzleitung.

Die Einsatzstelle wurde gegen 9:00 Uhr an die Polizei übergeben.

Eingesetzte Einheiten:

  • Wache Süd
  • Rettungsdienst
  • LZ Refrath
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • Wache Nord

Personalstärke:

  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 15 Ehrenamtliche Kräfte
  • 12 Rettungsdienst
  • Sonstige: Polizei

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Nachmittag um 14:58 Uhr über Notruf 112 von einer Schwimmmeisterin über einen Ertrinkungsunfall im Kombibad Paffrath in Bergisch Gladbach informiert.

Die Leitstelle entsandte umgehend einen Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Feuer- und Rettungswache Nord an die Einsatzstelle. Ein Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Wermelskirchen besetzt mit Brandmeisteranwärtern des aktuellen Grundausbildungslehrganges der Feuerwehrschule Bergisch Gladbach befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung im Rahmen der Ortskundeausbildung in unmittelbarer Nähe zum Kombibad und wurde als Ersthelfer eingesetzt.

Bei Eintreffen der Feuerwehrbeamten stellte sich folgende Lage dar: Ein 5-jähriger Junge lag leblos am Beckenrand und wurde durch eine zufällig im Schwimmbad anwesende Rettungssanitäterin und Krankenschwester sowie eine ebenfalls privat anwesende Polizeibeamtin und einer Schwimmmeisterin des Kombibades reanimiert. Die Reanimation wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fortgeführt. Der Rettungsdienst übernahm nach Eintreffen die weitere notärztliche Versorgung des Jungen.

Nach einiger Zeit konnte der Junge soweit stabilisiert werden, dass er in eine Kinderklinik eines Kölner Krankenhauses der Maximalversorgung verbracht werden konnte.

Für den Jungen besteht weiterhin akute Lebensgefahr.