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Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Mittag um 14:02 Uhr per Notruf 112 über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert.

Die Leitstelle entsandte umgehend die hauptamtlichen Kräfte der beiden Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie den Rettungsdienst und einen Notarzt an die Einsatzstelle.

Bereits auf der Anfahrt konnten die ersteintreffenden Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus Richtung der Einsatzstelle ausmachen. Der Betreiber der Einrichtung (DRK) hatte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits vorbildlich die Bewohner aus dem Gefahrenbereich geführt und teilte mit, dass sich keine Person mehr im Gebäude befinden.

Zur Brandbekämpfung schickte Einsatzleiter Walter Tillenkamp mehrere Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vor. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr blieb das Feuer auf den aus drei Containern bestehenden Gemeinschaftsraum der Anlage beschränkt. Allerdings kam es in Teilen des Gebäudes zu einer starken Verrauchung. Das gesamte Gebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Nach ca. 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle.

Bei den Löscharbeiten wurden zusätzlich Hochleistungslüfter eingesetzt um das Gebäude zu entrauchen. Gegen 15 Uhr war der Brand durch die Feuerwehr gelöscht und die Einsatzstelle konnte an die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Unterkunft übergeben werden.

Das Feuer zerstörte einen Gemeinschaftsraum inkl. Mobiliar und Einrichtungsgegenstände sowie einige Kinderwagen. Wohnräume wurden durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen und können weiterhin genutzt werden.

Ereignis:

Ort: Bergisch Gladbach – Hand
Datum: 13.10.2017
Zeit: 14:02
Lage: Gebäudebrand mit Sachschaden

Folgen:
Sachschäden: unbekannt (Schadenhöhe geschätzt)

Eingesetzte Einheiten:
LZ Paffrath/Hand
B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
A-Dienst (Leitungsdienst)
LZ Stadtmitte
Rettungsdienst
Wache Nord
Wache Süd

Personalstärke:
21 Hauptamtliche Kräfte
13 Ehrenamtliche Kräfte
8 Rettungsdienst
Sonstige: GEW RheinEnergie, Polizei

Einsatzleiter: Walter Tillenkamp

Am Freitag, den 06.10.2017 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu mehreren Einsätzen gerufen, wo das umfangreiche Repertoire der Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Brandschutz gefordert wurde.

12:56 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Schildgen – Zum Waschbach

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Nord wurden eingesetzt, nachdem ein Rauchmelder in einer Wohnung in Schildgen ausgelöst hatte. Ein Nachbar verständigte die Feuerwehr. Aufgrund eines erneuten Anrufes konnte der Einsatz noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.

16:43 Uhr – Gefahrgut 1 – BAB 4 Fahrtrichtung Olpe

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Süd wurden von der Polizei zur Unterstützung angefordert, nachdem ein LKW auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Olpe zwischen den Anschlussstellen Bensberg und Moitzfeld aufgrund eines Defektes eine größere Menge Öl verloren hatte. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Gefahrgut der Feuer- und Rettungswache Nord nachalarmiert und eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert und die Ölspur mittels Bindemittel abgestreut. Es kam im Berufsverkehr auf der BAB 4 zu erheblichen Behinderungen.

17:37 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Heidkamp – Bensberger Straße Ecke Am Rübezahlwald

Auf der Bensberger Straße in Höhe der Einmündung Am Rübezahlwald im Stadtteil Heidkamp kam es laut dem Melder zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Fahrradfahrerin. Entgegen der ersten Meldung war die Fahrradfahrerin glücklicherweise nicht unter dem Bus eingeklemmt, wurde aber schwer verletzt. Eingesetzt wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, der Rettungswagen der Rettungswache West sowie als Notarztzubringer der am Flughafen Köln/Bonn stationierte Rettungshubschrauber Christoph Rheinland. Nach der notärztlichen Versorgung wurde die schwer verletzte Patientin mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht.

20:58 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Refrath – KVB-Haltestelle Refrath (Wickenpfädchen)

Von der KVB-Leistelle Köln wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein Unfall mit Personenschaden an der Haltestelle Refrath gemeldet. Eine Person solle sich unter der Straßenbahn befinden. Aufgrund der Meldung wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, der ehrenamtliche Löschzug Refrath sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten nach einer ersten Erkundung eine Person ca. 8-10 Meter hinter der Zugspitze unter der Bahn zwischen den Gleisen ausmachen. Die männliche Person war augenscheinlich schwer verletzt aber ansprechbar. In Zusammenarbeit mit der KVB wurde der Fahrdraht im Unfallbereich stromlos geschaltet. Die Feuerwehr übernahm die Erdung des Fahrdrahtes vor und hinter der Bahn und bereitete parallel die technische Rettung der Person vor. Der ebenfalls alarmierte Leitungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr übernahm die rückwärtige Koordinierung der Einsatzstelle und alarmierte den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte zur Wachbesetzung der verwaisten Feuer- und Rettungswache Nord und zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet nach. Mittels hydraulischen Rettungsgeräten wurde die Bahn angehoben und zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnten die rettungsdienstliche Erstversorgung unter der Bahn fortführen. In Abstimmung mit dem Notarzt konnte die verunfallte Person gegen 21:30 Uhr mit lebensgefährlichen Verletzungen unter der Bahn befreit werden und in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht werden. Im Verlauf der technischen Rettung wurden die Fahrgäste sowie der Fahrer der Straßenbahn durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Zwei Personen wurden ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr unterstützte im Anschluss die Kollegen der Polizei bei der Unfallaufnahme. Der Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet. Der parallel alarmierte Rüstzug der Berufsfeuerwehr Köln wurde nicht eingesetzt.

03:34 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Gronau – Dünnhofsweg

Ein Anrufer meldete über Notruf 112 den laut schrillenden Warnton eines Rauchmelders. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord verschafften sich Zutritt zur Wohnung und stellten eine leichte Verrauchung fest. Schnell konnte die Ursache in der Küche der Wohnung ausgemacht werden. Das angebrannte Kochgut wurde ins Freie verbracht und die Wohnung gelüftet. Die Wohnung konnte an den Bewohner schnell wieder übergeben werden. Der Einsatz war um 3:50 Uhr beendet.

 

Kurz vor 16:00 Uhr wurde eine Frau von einer aus Richtung Köln einfahrenden Straßenbahn an der Haltestelle Refrath erfasst und schwer verletzt. Die Frau lag bei Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst bewusstlos zwischen Bahnsteig und Bahn, war aber nicht eingeklemmt. Nach einer ersten notärztlichen Versorgung entschieden sich, auf Grund der Schwere der Verletzungen, Notarzt und Einsatzleiter zu einer schnellen Rettung.
 
Gemeinsam mit einem Ersatzfahrer der KVB wurde die Bahn vorsichtig mehrere Meter zurückgesetzt, so dass die Person frei zugänglich war. Nach einer ersten Versorgung und Stabilisierung im Rettungswagen wurde sie in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gebracht. Auch eine Zeugin sowie der Fahrer der Bahn wurden vorsorglich  zur Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert.
 
Im Einsatz waren der Einsatzführungsdienst, die Feuerwache Nord, die Feuerwache Süd, der Löschzug Refrath sowie drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt 28 Einsatzkräften. Auf Grund der zunächst unklaren Lage wurden auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln mit Rüstzug und Feuerwehrkran  alarmiert. Diese wurden aber nicht mehr tätig.
Die Einsatzleitung vor Ort hatte der A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Brandrat Jörg Köhler.
 
Ereignis:
  • Ort:    Bergisch Gladbach – Refrath
  • Datum:  26.07.2017
  • Zeit:   15:49
  • Lage:   Person unter Straßenbahn
Folgen:
  • Schwerverletzte: 1
Eingesetzte Einheiten:
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • Wache Süd
  • Rettungsdienst
  • Wache Nord
  • LZ Refrath
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
Personalstärke:
  • 15 Hauptamtliche Kräfte
  • 6 Ehrenamtliche Kräfte
  • 8 Rettungsdienst

Um 3 Uhr in der Früh wurde die Kreisleitstelle des Rheinisch Bergischen Kreises über eine Rauchenbtwicklung aus einem Wohnhaus in der Britanniahütte in Bergisch Gladbach Paffrath informiert. Sie alarmierte daraufhin die hauptamtlichen Kräfte der Wache Nord und Süd sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath- Hand und Stadtmitte.

Auf der Anfahrt konnte durch den Feuerschein der Brand bestätigt werden. Bei dem Objekt handelt es sich um ein freistehendes Wohngebäude, welches jedoch laut Auskunft der Polizei nicht bewohnt sein soll. Dort brannte es im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses und das Feuer breitete sich bereits auf das Dachgeschoss aus.

Die Feuerwehr leitete unmittelbar einen Löschangriff von außen sowie einen Innenangriff mit C-Rohren und unter Atemschutz vor. Parallel dazu wurde über die Drehleiter ein Löschangriff zur Bekämpfung des Dachstuhlbrandes vorgenommen. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten schnell Erfolg. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, mussten zu Nachlöscharbeiten teilweise die Dachziegel entfernt werden um an die Glutnester zu gelangen.

Der Entstördienst der Rheinenergie schaltete das Gebäude von Strom und Gas frei.

Während des Einsatzes übernahmen der Löschzug Bensberg sowie die Löschgruppe Schildgen den Grundschutz und besetzten die Feuerwachen Nord und Süd.

Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte von Haupt und Ehrenamt vor Ort.

Um 7 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden, die nun die Brandursache ermittelt.

Der vergangene Freitag bescherte der Feuerwehr Bergisch Gladbach einen arbeitsreichen Nachmittag und Abend, wo das breite Spektrum der unterschiedlichsten Aufgaben der Feuerwehr deutlich wurden.

Kurz nach 12 Uhr wurde die hauptamtliche Wache Nord zu einem Rohrbruch einer Wasserleitung in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach alarmiert. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf die Sicherung der Einsatzstelle. Der Stördienst der GEW RheinEnergie wurde hier tätig.

Gegen 15:30 Uhr wurde die Unterstützung der Feuerwehr Wipperfürth im Oberbergischen Kreis erforderlich. Bei einem Gefahrguteinsatz wurden zusätzliche Chemikalienschutzabzüge benötigt. Diese wurden mit dem Gerätewagen Logistik an die Einsatzstelle in Wipperfürth verbracht.

Gegen 17 Uhr wurde bei einem Rettungsdiensteinsatz in der Gemeinde Kürten die Drehleiter bei der Feuerwache Süd bei der Rettung einer Person benötigt.

Um 17:21 Uhr kam es in der Theodorstraße im Stadtteil Hebborn nach einem Verkehrsunfall zu auslaufenden Betriebsmitteln, die von der den Einsatzkräften der Feuerwache Nord abgestreut wurden.

Gegen 17:30 Uhr wurde die Drehleiter der Feuerwache Nord im Stadtteil Herrenstrunden eingesetzt um eine Katze von einem Baum zu retten. Die Anrufer teilten mit, dass sich die Katze bereits seit 2 Tagen auf dem Baum befinden solle. Nach Eintreffen der Feuerwehr bekam die Katze aber offensichtlich so großen „Respekt“ vor der Einsatzkräften und stieg selbständig vom Baum. Um 18:10 Uhr wurde die Drehleiter wieder zu einem Tierrettungseinsatz im Stadtteil Sand von Bergisch Gladbach eingesetzt. Hier konnte die Drehleiterbesatzung eine Katze aus ihrer Zwangslage in einer Dachrinne befreien. Die Katze konnte wohlbehalten an den Eigentümer übergeben werden.

Um 18:55 Uhr wurden erneut die Kräfte der Feuerwache Nord zu einem Türöffnungseinsatz in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach alarmiert. Sie verschafften so den notwenigen Zutritt des Rettungsdienstes in eine Wohnung.

Gegen 19:30 Uhr kam es in Bergisch Gladbach zu einem kurzen aber heftigen Gewitterschauer. Der Deutsche Wetterdienst hatte rechtzeitig vor auftretenden Gewittern mit Starkregen gewarnt. Aufgrund der Wassermengen kam es im Bereich der Hauptstraße in der Stadtmitte zu einigen Überschwemmungen durch Regenwasser. Nach kurzer Zeit suchte sich das Oberflächenwasser aber seinen Weg in die Kanalisation.

An lediglich zwei Stellen an der Hauptstraße sammelte sich so viel Wasser, dass dieses mit technischen Mitteln abgepumpt werden musste. Es waren auch Kellerräume betroffen. Der Rufdienst des Kanalbauamtes der Stadt Bergisch Gladbach wurde umgehend von der Feuerwehr informiert. In enger Absprache mit dem Kanalbauamt wurde mit den Pumparbeiten begonnen. Unterstützt wurde die Feuerwehr von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Technischen Hilfswerkes aus Bergisch Gladbach. Diese Fachgruppe verfügt über eine Großpumpe, die bis zu 5.000 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Der Einsatz an der Hauptstraße konnte für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Kanalbauamt erst gegen Mitternacht beendet werden. Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet wurde ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Bergisch Gladbach gegen 21:30 Uhr zur Besetzung der verwaisten Feuerwache Nord alarmiert.

Gegen 20:50 Uhr kam es im Stadtteil Moitzfeld zu einem schweren Verkehrsunfall, wo die Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlich war. Auf der Straße „Moitzfeld“ kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus. Drei Personen mussten von zwei Notärzten und drei Rettungswagenbesatzungen behandelt werden. Alle drei Patienten wurden in örtliche Krankenhäuser verbracht. Bei der Rettung der Personen unterstützten die Kräfte der Feuerwache Süd. Zusätzlich traten größere Mengen Betriebsmittel aus den Fahrzeugen aus, die mit Unterstützung des Rufdienstes des Bauhofes abgestreut und mit einer Kehrmaschine aufgenommen wurden.

Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde der Leitstelle noch ein Kleinbrand im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach gemeldet. Die Feuerwache Nord kümmerte sich auch um diesen Einsatz.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 8:34 Uhr von der Leitstelle der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen schweren Verkehrsunfall auf der Friedrich-Offermann-Straße im Stadtteil Bensberg in Richtung Rösrath-Forsbach informiert.

Die Leitstelle alarmierte aufgrund der Meldung umgehend die aufgrund des parallel laufenden Brandeinsatzes im Stadtteil Hand in Bereitschaft stehenden Kräfte der beiden Feuerwachen bestehend aus haupt- und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr Bergisch Gladbach, den Einsatzführungsdienst 2 (B-Dienst 2) sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle wurde ein verunfallter PKW neben der Fahrbahn auf dem Dach liegend vorgefunden. Der Fahrer war in dem stark deformierten Fahrzeug eingeklemmt und bedingt ansprechbar.

Mittels technischer Rettung wurde die Person in enger Abstimmung mit Notarzt und Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug befreit. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine weitere Person zum Zeitpunkt des Unfalles im Fahrzeug befand, wurde die Umgebung durch Einsatzkräfte der Feuerwehr abgesucht.

Gegen 9:00 Uhr konnte die eingeklemmte Person aus ihrem Fahrzeug befreit werden und mit schweren Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben werden. Die weitere notärztliche Versorgung erfolgte vor Ort und der Patient wurde in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Gegen 9:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

Ereignis:

  • Ort: Bergisch Gladbach – Bensberg
  • Datum: 04.05.2017
  • Zeit: 08:34

Lage: Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Folgen:

  • Schwerverletzte: 1
  • Sachschäden: Totalschaden eines PKW (Schadenhöhe geschätzt)

Eingesetzte Einheiten:

  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • Wache Süd
  • Rettungsdienst
  • LZ Bensberg

Personalstärke:

  • 8 Hauptamtliche Kräfte
  • 11 Ehrenamtliche Kräfte
  • 6 Rettungsdienst
  • Einsatzleiter: Bernd Schader (B-Dienst 2)

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 04:49 Uhr per Notruf 112 über einen Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus in der Straße „Duckterather Weg“ im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert. Der Anrufer teilte mit, dass aus den Fenstern schwarzer Rauch kommen solle.

Die Leitstelle alarmierte aufgrund dieser Meldung umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst), zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten brannte das eineinhalbgeschossige freistehende Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen aus allen Fenstern und dem Dach.

Durch Befragungen der Nachbarn durch den Einsatzleiter und Ermittlungen der Polizei konnte sehr schnell festgestellt werden, dass sich die Bewohnerin noch im Gebäude aufhalten müsste. Einer der beiden Hunde der 45-jährigen Bewohnerin konnte im hinteren Bereich des Hauses durch die Feuerwehr gerettet werden. Er wurde in die Obhut von Nachbarn gegeben.

Zur Unterstützung an der Einsatzstelle und zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet wurden im Verlauf des Einsatzes alle weiteren ehrenamtlichen Einheiten (Bensberg, Refrath und Schildgen) durch die Leitstelle in Dienst gestellt.

Die Gesamteinsatzleitung übernahm vor Ort der diensthabende A-Dienst, StBI Frank Haag.

Durch erheblichen Wassereinsatz über mehrere Rohre u.a. über zwei Drehleitern wurde das Feuer durch die Einsatzkräfte bekämpft. Ein Innenangriff konnte aufgrund der Brandausbreitung und der Einsturzgefahr des Dachstuhles nicht vorgenommen werden.

Gegen 6:15 Uhr konnte das Gebäude erstmalig im Erdgeschoss durch Einsatzkräfte betreten werden. Eine Stunde später konnte ein Trupp unter Atemschutz und Absturzsicherung in das Dachgeschoss vorgehen und Nachlöscharbeiten vornehmen. Gegen 7:45 Uhr wurde eine offensichtlich verstorbene Person im Dachgeschoss gefunden.

In enger Abstimmung mit der Polizei wurde die Leichenbergung vorbereitet. Aufgrund der Einsturzgefahr im Gebäude konnte auch dies nur unter Absturzsicherung des vorgehenden Trupps realisiert werden. Um 10:40 Uhr konnte dies abgeschlossen werden.

Die Einsatzstelle wurde gegen 11:00 Uhr an die Polizei übergeben werden, die den Brandort beschlagnahmte. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Personenidentifizierung sind bereits von der Polizei eingeleitet.

Das Gebäude ist durch den Brand voll zerstört und unbewohnbar. Der Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Während des Einsatzes kam es um 06:05 Uhr, 07:01 Uhr, 07:15 Uhr und 08:34 Uhr zu weiteren Einsätzen für die Feuerwehr Bergisch Gladbach, die von den Wachbesetzungen in der Stadtmitte und Bensberg übernommen wurden. Bei den Einsätzen handelte es sich um dreimal um einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage und einmal (08:34 Uhr) um einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Stadtteil Bensberg von Bergisch Gladbach. (hierzu erfolgt ein gesonderter Pressebericht)

Ort: Bergisch Gladbach – Hand

Datum: 04.05.2017

Zeit: 04:49

Lage: Wohnhausbrand mit einem Brandtoten

Folgen:

  • Tote: 1
  • Sachschäden: Totalschaden eines Einfamilienhauses (Schadenhöhe geschätzt)

Eingesetzte Einheiten:

  • LZ Refrath
  • Wache Süd
  • B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
  • LZ Stadtmitte
  • Fachgruppe Versorgung
  • LZ Bensberg
  • A-Dienst (Leitungsdienst)
  • B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
  • LZ Paffrath/Hand
  • Wache Nord
  • Rettungsdienst
  • LG Schildgen

Personalstärke:

  • 13 Hauptamtliche Kräfte
  • 21 Ehrenamtliche Kräfte
  • 6 Rettungsdienst
  • Sonstige: Polizei, Stördienst GEW RheinEnergie

Einsatzleiter: Frank Haag (A-Dienst), Axel Merten / Klaus Peter Jung (B-Dienst)