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Bergisch Gladbacher Dreigestirne zu Gast bei der Feuerwehr

Traditionell besuchten am heutigen Montag das Bergisch Gladbacher Dreigestirn gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn die Feuer- und Rettungswache Nord an der Paffrather Straße.

Das jecke Trifolium hatte sichtlich Spaß bei den Aufgaben, die Ihnen die Frauen und Männer der Feuerwehr gestellt hatten, um das begehrte Ehrenzertifikat für brandschutztechnische Kenntnisse zu erlangen.

In einer kleinen Regenpause durften die Dreigestirne eine Fahrt mit der Drehleiter in den trüben Karnevalshimmel genießen. Anschliessend verfolgten die Dreigestirne mitsamt ihrer Prinzengarde mit großem Interesse eine Führung durch die Fahrzeughallen der Feuer- und Rettungswache Nord. Besonders beeindruckt zeigten sich die jecken Tollitäten vom modernen Fuhrpark der Feuerwehr und der Vorführung des Brandhauses welches die Ausbreitung von Rauch in einem Haus simuliert.

Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz verlieh den beiden Dreigestirnen zum Abschluß das begehrte „Ehrenzertifikat“ für brandschutztechnischen Kenntnisse als Erinnerung für ihren Besuch.

Im Gegenzug erhielt die Feuerwehr Bergisch Gladbach die Orden der Dreigestirne sowie der Prinzengarde verliehen. Prinz Volker I. dankte der Feuerwehr für ihre Gastfreundschaft aber insbesondere auch für die Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, wenn in den nächsten Tagen im Straßenkarneval bei unzähligen großen und kleinen Veranstaltungen in Bergisch Gladbach ausgelassen gefeiert wird.

Kurz vor Beginn des Straßenkarnevals am kommenden Wieverfastelovend gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach Tipps, damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird:

  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderen Wurfwaren heiß hergeht – halten Sie und insbesondere Kinder bei den Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Bitte unterstützen Sie unsere Einsatzkräfte, indem Sie uns nicht bei der Arbeit behindern.
  • Schäden können verringert werden, wenn Sie nach Ausbruch eines Brandes über Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht allen Jecken eine fröhliche Karnevalszeit!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

An den vergangenen 6 Wochenenden haben junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach in 2 parallel laufenden Lehrgängen ihre Feuerwehr-Grundausbildung in der Feuerwehrschule der Feuerwehr Bergisch Gladbach absolviert.

Im Lehrgang „Truppmann Modul 1 & 2“ erhielten neue Mitglieder der Feuerwehr die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in der Funktion des Truppmannes. Der Lehrgang bestand aus 76 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung. In diesem Jahr absolvierten 6 Mitglieder der Feuerwehr Bergisch Gladbach unter Leitung von Brandoberinspektor Hans Jörg Fernkorn und seinem Ausbilderteam unserer Feuerwehr ihren Grundlehrgang. 4 Teilnehmer stammen aus der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach die mit ihrem 18. Geburtstag der Feuerwehr für den Einsatzdienst zur Verfügung stehen. Erfreulicherweise absolvierten auch 2 Quereinsteiger ihre Grundausbildung und stehen ab sofort zur Verfügung.

Das Modul 3 & 4 der Truppmannausbildung folgt ein Jahr nach dem Modul 1 & 2. Dieser Lehrgang wurde in diesem Jahr von 7 Mitgliedern unter Leitung von Brandinspektor Nils Pohl absolviert. Dieser 72-stündige Lehrgang umfasst die Vermittlung weiterführender Kenntnisse für die Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.

Alle 13 Lehrgangsteilnehmer haben die Lernziele mit Erfolg erreicht und erhielten nach abgelegter Prüfung aus den Händen von Bürgermeister Lutz Urbach und des stv. Leiters der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Frank Haag, ihre Lehrgangsbescheinigungen.

Mit großem Interesse verfolgten Bürgermeister Lutz Urbach, Feuerschutzdezernent Jürgen Mumdey und viele Angehörige der Feuerwehr Bergisch Gladbach die heutige praktische Prüfung auf dem Gelände der Feuerwehrschule von Bergisch Gladbach in der Stadtmitte.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der 148-stündigen Truppmannausbildung ist die Grundausbildung aber noch nicht abgeschlossen. Komplettiert wird die Grundausbildung eines Feuerwehrmitglieds durch den 16-stündigen Sprechfunkerlehrgang und den 25-stündigen Atemschutzgeräteträgerlehrgang.

Aus 191 Stunden Ausbildung besteht demnach die Grundausbildung eines ehrenamtlichen Mitglieds der Feuerwehr. Erfreulich ist, dass sich wieder zahlreiche junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt gefunden haben, die sich dieser umfangreichen Ausbildung zum Wohle der Bevölkerung gestellt haben. Ein Großteil der neuen Mitglieder der Feuerwehr stammen aus den Reihen der Jugendfeuerwehr. Hier werden bereits frühzeitig die Grundlagen für das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen gelegt.

Im Rahmen der landesweiten Werbekampagne für Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren sucht die Feuerwehr Bergisch Gladbach noch weitere Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Bergisch Gladbach, die sich in einem spannenden und interessanten Ehrenamt engagieren möchten. Weitere Informationen hierzu unter www.freiwillige-feuerwehr.nrw.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

 

Feuerwehr Bergisch Gladbach erhofft sich Mitgliederzuwachs

Die Leitung der Feuerwehr Bergisch Gladbach gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Urbach mit Mitgliedern des Projektteams an einem der Großflächenplakate im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach

Die landesweite Mitgliederwerbekampagne des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW und des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. hat begonnen. Sichtbar wird dies aktuell an den über 2.000 Großflächenplakaten – in Bergisch Gladbach alleine 28 – die in diesen Tagen im ganzen Land NRW auf die Kampagne hinweisen und für ehrenamtliches Engagement in den Feuerwehren werben.

Auch die Feuerwehr Bergisch Gladbach möchte die Mitgliederwerbekampagne nutzen, um neue ehrenamtliche Mitglieder zu gewinnen.

Die Kampagne ist für dieses und Folgejahre geplant. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat eigens ein Projektteam zur Planung und Durchführung unterschiedlichster Maßnahmen eingesetzt.

„Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr ist für den Einzelnen eine spannende, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem tollen Team und zugleich eine sinnvolle Aufgabe zum Wohle der gesamten Bevölkerung. Bislang kommt der Nachwuchs in der Feuerwehr größtenteils aus unseren Jugendfeuerwehren. Wir möchten mit der Kampagne nun aber zusätzlich neue Wege gehen und auch alle die ansprechen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit der Feuerwehr hatten. Also auch ältere Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs, insbesondere Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund wollen wir über die Arbeit in der Feuerwehr Bergisch Gladbach informieren und für dieses Ehrenamt begeistern. Dazu werden wir Schnupper-Übungsdienste und zusätzliche Ausbildungslehrgänge anbieten.“ so Jörg Huppatz, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Über die Schulter schauen können wird man uns auch am Sonntag, 25. Juni, beim Tag der offenen Tür in Verbindung mit dem 75-jährigen Jubiläum des Löschzugs Paffrath/Hand sowie beim Stadtfest im Herbst dieses Jahres!“

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in Nordrhein-Westfalen. 120 hauptamtliche Feuerwehrbeamte arbeiten im 24 Stunden-Schichtdienst auf den beiden Feuer- und Rettungswachen bzw. sind als Führungskräfte in verschiedenen Sachgebieten im Tagdienst und regelmäßig als Einsatzleiter tätig. Zusätzlich engagieren sich rund 200 ehrenamtliche Feuerwehrleute in den fünf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr an sechs über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten. Bei einem Wohnungsbrand zum Beispiel wird so neben den beiden hauptamtlichen Wachen auch immer der örtlich nächstgelegene ehrenamtliche Löschzug mitalarmiert. Unverzichtbar sind die ehrenamtlichen Mitglieder auch bei den größeren und länger dauernden Einsätzen sowie Paralleleinsätzen, wenn die hauptamtlichen Kräfte bereits an einer anderen Einsatzstelle gebunden sind. Im Ehrenamt gibt es zudem spezielle Fachgruppen. Mit diesen stehen der Stadt wichtige Fachleute z. B. bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern sowie für die Versorgung von Einsatzkräften und Betroffenen zur Verfügung. Ehrenamtlich geleitet und betrieben werden auch die fünf Jugendfeuerwehren – in jeder Einheit eine – mit über 115 Kindern und Jugendlichen, die Brandschutzerziehung in den Kindergärten und die Brandsicherheitswachdienste bei großen oder gefahrgeneigten Veranstaltungen.

„Wir bekommen die gesetzlichen Aufgaben der Feuerwehr in einer Großstadt mit 111.000 Einwohnern nur durch haupt- und ehrenamtliches Personal gemeinsam bewältigt. Die Aufgaben werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. Hierfür kann man nie genug ehrenamtliches Personal haben.“ führt Huppatz weiter aus. „Gerade weil viele ehrenamtliche Einsatzkräfte ihre Arbeitsplätze außerhalb Bergisch Gladbachs haben, ist die Verfügbarkeit an Werktagen schwierig. Um eine ehrenamtliche Einsatzkraft jederzeit und rechtzeitig an der Einsatzstelle zu haben, rechnen wir im Moment so, dass wir dafür drei Einsatzkräfte ausbilden und ausstatten müssen.“

Die Kampagne zeigt, wie spannend und abwechslungsreich die ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr ist. Neben Einsatz und Ausbildung spielt die Gemeinschaft in der Feuerwehr eine große Rolle, weil man sich im Einsatz blind aufeinander verlassen muss. Teamplayer sind daher in den fünf Einheiten in Bergisch Gladbach herzlich willkommen und werden mit offenen Armen empfangen.

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es unter der landesweiten Kampagnenhomepage www.freiwillige-feuerwehr.nrw oder telefonisch bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 / 238 – 500.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.
In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Pressemitteilung der Stadt Bergisch Gladbach:

Die Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach warnt vor dem Betreten von Eisflächen im Stadtgebiet. Durch die anhaltenden Minustemperaturen der vergangenen Tage sind viele Wasserflächen zugefroren. Doch die vermeintlichen Eisflächen sind trügerisch, regelmäßig wird die Tragfähigkeit des Eises überschätzt.

Ob zugefrorene Wasserflächen von Weihern, Baggerseen, Kiesgruben oder sonstige Gewässern, die Stadtverwaltung und die Feuerwehr machen auf Gefahren aufmerksam und appellieren besonders die Erwachsenen und Eltern, den Kindern und Jugendliche ein Vorbild zu sein und sie über die Gefahren aufzuklären.

Im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach gibt es zurzeit keine freigegebenen Eisflächen.

Wenn trotz der Warnung ein Ausflug gewagt wird, sollten einige Tipps der Feuerwehr beachtet werden:

  • Nehmen Sie die Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
  • Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
  • Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Eine turbulente Silvesternacht liegt hinter den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Stadt Bergisch Gladbach. Neben den leider üblichen Kleinsteinsätzen beschäftigten zwei Großeinsätze die haupt- und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr. Im Rettungsdienst gab es wieder mehr Einsätze.

16:18 Uhr – Feuer Dachstuhl – Hebborner Feld im Stadtteil Hebborn – Menschenrettung durch Nachbarn!

Feuer in Hebborn

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 16:18 Uhr per Notruf 112 über eine starke Rauchentwicklung aus einem Dachstuhl eines Reihenmittelhauses im Stadtteil Hebborn von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd sowie die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und den Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr konnten beherzt helfende Anwohner zwei Bewohner des Hauses mit Hilfe einer Haushaltsleiter aus dem stark verrauchten Gebäude aus dem 1. Obergeschoss retten. Eine sichere Flucht ins Freie war den beiden Bewohnern offensichtlich aufgrund des Brandrauches im Gebäude nicht mehr möglich. Die beiden Bewohner wurden umgehend vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und mit mittelschweren Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Die weitere Erkundung ergab, dass es in der Küche im Erdgeschoss zu einem Feuer gekommen war, wodurch sich dichter Brandrauch im kompletten Gebäude ausgebreitet hatte. Das Feuer in der Küche wurde durch einen Angriffstrupp der Feuerwehr unter Atemschutz schnell gelöscht. Der tiefschwarze Brandrauch im Gebäude war bereits erheblich thermisch aufgeheizt und hat im gesamten Gebäude erheblichen Schaden verursacht. Die Entrauchung des Gebäudes wurde unter Einsatz eines Hochleistungslüfters und Öffnung eines Dachflächenfensters durchgeführt. Das Haus ist aufgrund des Brandereignisses unbewohnbar.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war mit 15 hauptamtlichen und 35 ehrenamtlichen Brandschutzkräften sowie 5 Rettungsdienstkräften vor Ort. Der Leitungsdienst (A-Dienst) machte sich ein Bild der Lage vor Ort. Der Stördienst der RheinEnergie schaltete das Gebäude stromlos und trennte die Gasversorgung.

22:35 Uhr – Feuer Wohnung mit Menschenleben in Gefahr in Hochhaus – Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau

Feuer in Gronau

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 22:35 Uhr am Silvesterabend per Notruf 112 über einen Wohnungsbrand im 3. Obergeschoss eines Hochhauses an der Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau informiert. Die Anrufer teilten mit, dass sich bereits mehrere Personen auf den Balkonen des Hochhauses bemerkbar machen würden.

Die Leitstelle entsandte umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd sowie die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, die Kräfte des in Silvesterbereitschaft stehenden Feuerwehrhauses Refrath, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) und den Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein Feuer mit starker Rauchentwicklung auf zwei Balkonen im 3. Obergeschoss bestätigt werden. Die Flammen loderten bereits bis zum 5. Obergeschoss an der Fassade entlang und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Balkone drohte. Der starke Brandrauch beaufschlagte die Fassade bis zum 6. Obergeschoss. Auf den Balkonen der Wohnanlage befanden sich viele Personen, die von einer Brand- und Rauchausbreitung bedroht waren.

Der Einsatzleiter entsandte umgehend mehrere Trupps unter schweren Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude und ließ die Drehleiter der Feuerwache Nord zur Brandbekämpfung im Außenangriff in Stellung bringen. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer auf dem Balkon durch Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Circa 30 in Gefahr befindliche Personen wurden von der Feuerwehr unverletzt ins Freie geführt. Drei Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen und mussten rettungsdienstlich behandelt und zwei von ihnen in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen wurde die Alarmstufe „Massenanfall von Verletzten“ (MANV1) ausgelöst und weitere Rettungsmittel sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA) an die Einsatzstelle alarmiert. Diese übernahmen die Sichtung und Betreuung der betroffenen Personen. Parallel zur Brandbekämpfung mussten die umliegenden Wohnungen auf Schäden kontrolliert werden. Die betroffene Wohnung ist aus Sicht der Feuerwehr unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Verwandten unter. Alle weiteren Wohnungen konnten nach Abschluss des Einsatzes wieder an die Bewohner übergeben werden.

Aufgrund des bevorstehenden Jahreswechsels wurde die ehrenamtliche Löschgruppe Schildgen sowie der für die Silvesternacht vorgeplante zweite Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt. Diese besetzten die verwaiste Feuerwache Nord in der Stadtmitte um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.

Im Einsatz befanden sich 15 hauptamtliche Kräfte, 35 ehrenamtliche Kräfte, 16 Kräfte im Rettungsdienst sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA).

Weitere Kleinsteinsätze in der Silvesternacht:

  • 01:33 Uhr – Kleinfeuer – Ferrenbergstraße – Stadtmitte – brannte Hecke
  • 01:42 Uhr – Feuer Abfalltonne – Wickenpfädchen – Refrath
  • 02:27 Uhr – Feuer Abfalltonne – Voiswinkeler Straße – Schildgen
  • 05:48 Uhr – unklare Brandmeldung – Hauptstraße – Stadtmitte (Fehlalarm)

Einsatzleitung:

  • A-Dienst: Stadtbrandinspektor Frank Haag (Leitungsdienst)
  • B-Dienst 1: Brandoberinspektor Marlon Konertz (Einsatzführungsdienst 1)
  • B-Dienst 2: Brandoberinspektor Hans Jörg Fernkorn (Einsatzführungsdienst 2)

Rettungsdienst:

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde ebenfalls stark gefordert. In der Zeit vom 31.12.2016 22:00 Uhr bis 01.01.2017 06:00 Uhr wurden sechs Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge zu insgesamt 32 Notfällen gerufen werden. Alleine beim Brandeinsatz an der Mülheimer Straße wurden 6 Rettungswagen und 1 Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) eingesetzt.

Zusätzlich zu den vier regulär im Dienst befindlichen Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurden in der Zeit von 19:30 Uhr bis 07:30 Uhr auf den Rettungswachen Nord und Süd je ein weiterer Rettungswagen durch die Dienstgruppe Rettungsdienst besetzt. Weiterhin wurde im gleichen Zeitraum ein drittes Notarzteinsatzfahrzeug auf der Feuer- und Rettungswache Nord vorgehalten.

Entwicklung der Einsatzzahlen im Rettungsdienst:

  • 2016/17: 32
  • 2015/16: 29
  • 2014/15: 19
  • 2013/14: 15
  • 2012/13: 19
  • 2011/12: 20
  • 2010/11: 25
  • 2009/10: 12
  • 2008/09: 14
  • 2007/08: 21
  • 2006/07: 18

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den Angehörigen der Feuerwehr Bergisch Gladbach steht zu Silvester eine arbeitsreiche Nacht bevor. „In dieser Nacht ist die Feuerwehr häufig zu Bränden oder Rettungsdiensteinsätzen unterwegs“, berichtet Frank Haag, stellv. Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach und diensthabender A-Dienst in der Silvesternacht. Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.

Aber auch auf Balkon oder Terrasse sammeln sich im Winter oft viele Dinge an: Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten oder Zeitungsstapel. Man plant, sie beim Frühjahrsputz zu entsorgen oder im Sommer wieder in den Garten zu stellen – doch vor allem an Silvester ist dieses Gerümpel gefährlich. „Wenn Balkon oder Terrasse vollgestellt sind, erhöht sich damit die Brandlast ungemein“, warnt Haag.

Vor allem leicht entzündliche Materialien wie Papier oder der trockene Weihnachtsbaum sollten in der Silvesternacht nicht draußen gelagert werden. Sie könnten durch einen fehlgeleiteten – oder gar gezielt abgeschossenen – Böller in Brand gesetzt werden. Ein Ein auf diese Weise entfachtes Feuer kann sich unter Umständen auch in die Wohnung ausbreiten.

Daher rät Haag, die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen: „Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen, Terrassen und aus Hauseingängen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.“ Wenn der Balkon doch brennt, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen, mit allen Personen die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren!

Tipps für ein sicheres Silvester

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt darüber hinaus acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Personalplanung für die Silvesternacht

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wird in der Silvesternacht die Kräfte im Brandschutz und Rettungsdienst aufstocken.

Brandschutz:

Neben den beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen im Stadtgebiet wird das Feuerwehrhaus Refrath in der Zeit von 18:00 Uhr bis nach 2:00 Uhr durch den ehrenamtlichen Löschzug Refrath besetzt. Weiterhin steht für Paralleleinsätze ein weiterer ehrenamtlicher Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) inkl. eines Gruppenführer ELW in Rufbereitschaft zur Verfügung.

Rettungsdienst:

Zusätzlich zu den vier regulär im Dienst befindlichen Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach werden in der Zeit von 19:30 Uhr bis 07:30 Uhr auf den Rettungswachen Nord und Süd je ein weiterer Rettungswagen durch die Dienstgruppe Rettungsdienst besetzt. Weiterhin wird im gleichen Zeitraum ein drittes Notarzteinsatzfahrzeug auf der Feuer- und Rettungswache Nord vorgehalten.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht den Menschen in Bergisch Gladbach einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Bürgermeister Lutz Urbach besuchte die diensthabenden Kolleginnen und Kollegen

Die Besatzung der Feuerwache Süd gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Urbach, Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer und der Wehrleitung der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Für die hauptamtlichen Besatzungen der Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach ist der Dienst an den Weihnachtsfeiertagen beruflicher Alltag, aber an Heiligabend kommt dennoch eine festliche Stimmung auf den Wachen auf.

„Gerade an solchen Tagen wird die Berufung deutlich. Schließlich haben wir uns für unseren Traumberuf entschieden, um Menschen in Not zu helfen. Wir wussten, was auf uns zukommt“, sagt Axel Pees, Leiter der Wachabteilung III der Feuer- und Rettungswache Süd, der sich an Heiligabend mit seiner Mannschaft im Dienst befindet. Gleichzeitig erinnert Pees aber auch an die Kolleginnen und Kollegen der ehrenamtlichen Kräfte, die sich selbstverstänlich auch an Weihnachten zu Hause bei ihren Familien bereithalten, um im Einsatzfall auszurücken.

Bürgermeister Lutz Urbach besuchte am Morgen des Heiligabends gemeinsam mit Peter Widdenhöfer (Fachbereichsleiter Recht, Ordnung, Sicherheit) sowie Wehrleiter Jörg Huppatz und seinen Stellvertretern Frank Haag und Jörg Köhler die diensthabenden Kollegen auf den Wachen Süd und Nord in Bensberg und in der Stadtmitte. Als kleine Entschädigung überreichten sie den Kolleginnen und Kollegen jeweils einen prall gefüllten Präsentkorb mit Leckereien, damit der Dienst an Heiligabend den Kollegen etwas versüßt wurde.

Soweit es das Einsatzgeschehen im Brandschutz und Rettungsdienst zulässt, bereiten sich die Besatzungen der Feuerwachen ein festliches Essen in Eigenregie zu. „Wir hoffen, dass wir das Essen gemeinsam im Kollegenkreis genießen können. So kommt auch auf der Feuerwache weihnachtliche Stimmung auf“, erläutert Pees. „Leider ist es keine Seltenheit, dass das Essen zweimal aufgewärmt werden muss.“

In den Familien der Feuerwehrbeamten und Rettungsdienstmitarbeitern wird die Bescherung auf den ersten Weihnachtstag verlegt. Der nächste Dienst steht dann erst am kommenden Dienstag wieder an.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein besinnliches und sicheres Weihnachtsfest.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.