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Nachdem die Feuerwehr Bergisch Gladbach bereits heute Vormittag fast zeitgleich mit zwei Einsätzen beschäftigt war, folgten heute Abend erneut zwei parallele Einsätze.

Um 18:23 Uhr kam es im Stadtteil Refrath von Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Straße „Wickenpfädchen“. Gemeldet wurde der Leitstelle, dass ein Fahrer in seinem PKW schwer verletzt eingeklemmt und nicht ansprechbar sei. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Süd und Nord, den ehrenamtlichen Löschzug Refrath, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle.

Der Rettungswagen der Rettungswache West traf als erstes Einsatzmittel an der Unfallstelle eine und fand einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen vor. Ein Unfallbeteiligter wurde durch Ersthelfer bereits reanimiert. Die Reanimation übernahm umgehend das Rettungsdienstpersonal. Die ersteintreffenden Brandschutzkräfte des ehrenamtlichen Löschzuges Refrath unterstützten den Rettungsdienst und sicherten parallel die Einsatzstelle. Die beiden weiteren Fahrer der PKW waren nicht bzw. nur leicht verletzt – lehnten einen Transport ins Krankenhaus  aber ab. Der Patient konnte durch den Rettungsdienst soweit stabilisiert werden, sodass ein Transport in ein Krankenhaus möglich wurde. Die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwache Nord sowie der A-Dienst konnten den Einsatz abbrechen.

Allerdings wurde die Feuerwehr um 18:43 Uhr erneut per Notruf 112 über eine Gasausströmung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moitzfeld von Bergisch Gladbach informiert. Diesen Einsatz übernahm die einsatzbereite Feuerwache Nord, der ehrenamtliche Löschzug Bensberg. Der Einsatzführungsdienst übernahm den Einsatz in Moitzfeld von der Unfallstelle in Refrath aus, die Kräfte der Wache Süd folgten kurz danach ebenfalls. Parallel zur Feuerwehr wurde auch der Stördienst der RheinEnergie alarmiert, der ebenfalls unter Einsatz von Sonderrechten die Einsatzstelle in Moitzfeld anfuhr. Glücklicherweise stellte sich durch die Messungen der RheinEnergie, die vor der Feuerwehr eintrafen, heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Bei den beiden Einsätzen wurden insgesamt 15 hauptamtliche und 14 ehrenamtliche Kräfte mit 12 Fahrzeugen eingesetzt. Vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach waren 12 Kräfte mit 6 Fahrzeugen im Einsatz.

Somit waren bei den vier Einsätzen heute neben den diensthabenden hauptamtlichen Kollegen alle ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz. Dieser Tag zeigt wieder, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehrfrauen und –männer in den fünf Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt ist.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften
in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal
sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im
gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der
Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden
ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der
Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter
zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuerund
Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den
Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch
Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

An den Karnevalstagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch fanden im Stadtgebiet diverse Straßen-, Saal- und Zeltveranstaltungen statt und erforderten aufgrund der großen Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen eine besondere Einsatzplanung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Dies waren allein:

  • 6 Karnevalsumzüge und
  • 12 größere Karnevalsveranstaltungen.

In Folge der Karnevalsumzüge war mit Behinderungen bei der Anfahrt zu möglichen Einsatzstellen bzw. der Erreichbarkeit der Feuerwehrhäuser für die Angehörigen der ehrenamtlichen Löschzüge sowie einem erhöhten Einsatzaufkommen im Rettungsdienst zu rechnen.

Durch die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde daher im Vorfeld in enger Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der städtischen Ordnungsbehörde und der Kreispolizeibehörde der Bedarf an zusätzlichen Einsatzkräften und –mitteln sowie deren Stationierung während der Karnevalstage im Stadtgebiet festgelegt.

Rettungsdienst:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt im Stadtgebiet regulär vier rund um die Uhr besetzte Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie werktags tagsüber ein Mehrzweckfahrzeug und drei Krankentransportwagen. Diese sind stationiert auf den Rettungswachen Nord, Süd und West.

An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und -sonntag sowie an Rosenmontag wurden bis zu zwei weitere Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug für jeweils bis zu 24 Stunden zusätzlich in Dienst gestellt.

Die erhöhte Vorhaltung hat sich wie erwartet bewährt. Während im Jahresmittel die Rettungswagen zu im Durchschnitt 33 Einsätzen täglich alarmiert werden, waren es an Weiberfastnacht 37, am Karnevalssamstag 49 und am Karnevalssonntag 44 Einsätze.

Zur Entlastung und Unterstützung der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde für Karnevalssamstag und -sonntag jeweils ein Verbindungsbeamter der Feuerwehr Bergisch Gladbach in der Leitstelle eingesetzt.

Abwehrender Brandschutz:

Karnevalssamstag, 25.02.2016

Um die Hilfsfristen während der Karnevalsumzüge in Refrath und Bensberg zu gewährleisten, wurde am Samstag, 25.02. in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Refrath fest besetzt und zusammen mit dem Rettungswagen der Refrather Rettungswache West an der Zugstrecke Dolmanstraße Ecke Vürfelser Kaule stationiert.

Für den Bensberger Karnevalszug wurde ein Fahrzeug des ehrenamtlichen Löschzugs Bensberg mit einem GPS-Sender ausgerüstet und ermöglichte der Einsatzleitung eine dauernde Standortübermittlung des Zugendes.

Karnevalssonntag, 26.02.2016

Ein Queren des mehrere Kilometer langen Karnevalszugs in der Stadtmitte mit Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst wäre nur mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen möglich und zudem mit erheblichen Gefahren für die zahlreichen Besucher verbunden. Daher wurde an der Zugstrecke an der Hauptstraße Ecke Vollmühlenweg eine temporäre Feuer- und Rettungswache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter und einem Rettungswagen unter Führung des ehrenamtlichen Löschzugs Stadtmitte eingerichtet. Neben der schnellen Erreichbarkeit der durch den Karnevalszug von der Feuer- und Rettungswache Nord abgeschnittenen Stadtteile Sand, Herrenstrunden und Dombach wurde damit sichergestellt, dass bei etwaigen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen in der Innenstadt diese Einsatzstellen zeitgleich von zwei Seiten hätten angefahren werden können. Ferner wurde ein wendiges Hilfeleistungslöschfahrzeug des ehrenamtlichen Löschzuges Paffrath/Hand als Erstangriffseinheit im Bereich des Buchmühlenparkplatzes stationiert. Dieses diente sowohl dem Schutz der Gebäude im Verlauf oder im Nahbereich des Karnevalszuges, als auch dem Schutz des Karnevalszuges selber.

Im Verlauf der Bereitschaft wurde durch die temporäre Wache Ost ein Einsatz (Kleinbrand) im Stadtteil Herrenstrunden wahrgenommen.

Die Gesamteinsatzleitung oblag dem diensthabenden A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz.

Die Zugbegleitung übernahm – wie in den vergangenen Jahr auch – der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte mit zwei Fahrzeugen. Die beiden Fahrzeuge wurden mit GPS-Sendern ausgerüstet und ermöglichten der Einsatzleitung eine jederzeitige Standortübermittlung des Zuganfangs und -endes.

Rosenmontag, 27.02.2017

Durch den Karnevalsumzug im Stadtteil Herkenrath ist in den Stadteilen Herkenrath und Bärbroich mit längeren Anfahrtszeiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu rechnen. Um die schnelle Erreichbarkeit dieser Stadtteile sicherzustellen, wurde das Feuerwehrhaus in Immekeppel während des Umzugs durch den Löschzug Immekeppel der Freiwilligen Feuerwehr Overath fest besetzt.

Brandsicherheitswachen:

Veranstaltungen bei denen mit einer erhöhten Brandgefahr zu rechnen ist oder bei denen bei einem Brand eine große Anzahl von Menschen gefährdet ist, müssen der Gemeinde rechtzeitig angezeigt werden. Die Gemeinde entscheidet dann darüber, ob eine Brandsicherheitswache gestellt werden muss. Durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden während der Karnevalstage bei insgesamt 10 Veranstaltungen Brandsicherheitswachen durchgeführt und damit in Bezug auf den Brandschutz sichere Veranstaltungen gewährleistet.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Bergisch Gladbacher Dreigestirne zu Gast bei der Feuerwehr

Traditionell besuchten am heutigen Montag das Bergisch Gladbacher Dreigestirn gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn die Feuer- und Rettungswache Nord an der Paffrather Straße.

Das jecke Trifolium hatte sichtlich Spaß bei den Aufgaben, die Ihnen die Frauen und Männer der Feuerwehr gestellt hatten, um das begehrte Ehrenzertifikat für brandschutztechnische Kenntnisse zu erlangen.

In einer kleinen Regenpause durften die Dreigestirne eine Fahrt mit der Drehleiter in den trüben Karnevalshimmel genießen. Anschliessend verfolgten die Dreigestirne mitsamt ihrer Prinzengarde mit großem Interesse eine Führung durch die Fahrzeughallen der Feuer- und Rettungswache Nord. Besonders beeindruckt zeigten sich die jecken Tollitäten vom modernen Fuhrpark der Feuerwehr und der Vorführung des Brandhauses welches die Ausbreitung von Rauch in einem Haus simuliert.

Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz verlieh den beiden Dreigestirnen zum Abschluß das begehrte „Ehrenzertifikat“ für brandschutztechnischen Kenntnisse als Erinnerung für ihren Besuch.

Im Gegenzug erhielt die Feuerwehr Bergisch Gladbach die Orden der Dreigestirne sowie der Prinzengarde verliehen. Prinz Volker I. dankte der Feuerwehr für ihre Gastfreundschaft aber insbesondere auch für die Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, wenn in den nächsten Tagen im Straßenkarneval bei unzähligen großen und kleinen Veranstaltungen in Bergisch Gladbach ausgelassen gefeiert wird.

Kurz vor Beginn des Straßenkarnevals am kommenden Wieverfastelovend gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach Tipps, damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird:

  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderen Wurfwaren heiß hergeht – halten Sie und insbesondere Kinder bei den Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Bitte unterstützen Sie unsere Einsatzkräfte, indem Sie uns nicht bei der Arbeit behindern.
  • Schäden können verringert werden, wenn Sie nach Ausbruch eines Brandes über Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht allen Jecken eine fröhliche Karnevalszeit!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

An den vergangenen 6 Wochenenden haben junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach in 2 parallel laufenden Lehrgängen ihre Feuerwehr-Grundausbildung in der Feuerwehrschule der Feuerwehr Bergisch Gladbach absolviert.

Im Lehrgang „Truppmann Modul 1 & 2“ erhielten neue Mitglieder der Feuerwehr die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in der Funktion des Truppmannes. Der Lehrgang bestand aus 76 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung. In diesem Jahr absolvierten 6 Mitglieder der Feuerwehr Bergisch Gladbach unter Leitung von Brandoberinspektor Hans Jörg Fernkorn und seinem Ausbilderteam unserer Feuerwehr ihren Grundlehrgang. 4 Teilnehmer stammen aus der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach die mit ihrem 18. Geburtstag der Feuerwehr für den Einsatzdienst zur Verfügung stehen. Erfreulicherweise absolvierten auch 2 Quereinsteiger ihre Grundausbildung und stehen ab sofort zur Verfügung.

Das Modul 3 & 4 der Truppmannausbildung folgt ein Jahr nach dem Modul 1 & 2. Dieser Lehrgang wurde in diesem Jahr von 7 Mitgliedern unter Leitung von Brandinspektor Nils Pohl absolviert. Dieser 72-stündige Lehrgang umfasst die Vermittlung weiterführender Kenntnisse für die Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.

Alle 13 Lehrgangsteilnehmer haben die Lernziele mit Erfolg erreicht und erhielten nach abgelegter Prüfung aus den Händen von Bürgermeister Lutz Urbach und des stv. Leiters der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Frank Haag, ihre Lehrgangsbescheinigungen.

Mit großem Interesse verfolgten Bürgermeister Lutz Urbach, Feuerschutzdezernent Jürgen Mumdey und viele Angehörige der Feuerwehr Bergisch Gladbach die heutige praktische Prüfung auf dem Gelände der Feuerwehrschule von Bergisch Gladbach in der Stadtmitte.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der 148-stündigen Truppmannausbildung ist die Grundausbildung aber noch nicht abgeschlossen. Komplettiert wird die Grundausbildung eines Feuerwehrmitglieds durch den 16-stündigen Sprechfunkerlehrgang und den 25-stündigen Atemschutzgeräteträgerlehrgang.

Aus 191 Stunden Ausbildung besteht demnach die Grundausbildung eines ehrenamtlichen Mitglieds der Feuerwehr. Erfreulich ist, dass sich wieder zahlreiche junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt gefunden haben, die sich dieser umfangreichen Ausbildung zum Wohle der Bevölkerung gestellt haben. Ein Großteil der neuen Mitglieder der Feuerwehr stammen aus den Reihen der Jugendfeuerwehr. Hier werden bereits frühzeitig die Grundlagen für das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen gelegt.

Im Rahmen der landesweiten Werbekampagne für Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren sucht die Feuerwehr Bergisch Gladbach noch weitere Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Bergisch Gladbach, die sich in einem spannenden und interessanten Ehrenamt engagieren möchten. Weitere Informationen hierzu unter www.freiwillige-feuerwehr.nrw.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

 

Feuerwehr Bergisch Gladbach erhofft sich Mitgliederzuwachs

Die Leitung der Feuerwehr Bergisch Gladbach gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Urbach mit Mitgliedern des Projektteams an einem der Großflächenplakate im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach

Die landesweite Mitgliederwerbekampagne des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW und des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. hat begonnen. Sichtbar wird dies aktuell an den über 2.000 Großflächenplakaten – in Bergisch Gladbach alleine 28 – die in diesen Tagen im ganzen Land NRW auf die Kampagne hinweisen und für ehrenamtliches Engagement in den Feuerwehren werben.

Auch die Feuerwehr Bergisch Gladbach möchte die Mitgliederwerbekampagne nutzen, um neue ehrenamtliche Mitglieder zu gewinnen.

Die Kampagne ist für dieses und Folgejahre geplant. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat eigens ein Projektteam zur Planung und Durchführung unterschiedlichster Maßnahmen eingesetzt.

„Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr ist für den Einzelnen eine spannende, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem tollen Team und zugleich eine sinnvolle Aufgabe zum Wohle der gesamten Bevölkerung. Bislang kommt der Nachwuchs in der Feuerwehr größtenteils aus unseren Jugendfeuerwehren. Wir möchten mit der Kampagne nun aber zusätzlich neue Wege gehen und auch alle die ansprechen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit der Feuerwehr hatten. Also auch ältere Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs, insbesondere Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund wollen wir über die Arbeit in der Feuerwehr Bergisch Gladbach informieren und für dieses Ehrenamt begeistern. Dazu werden wir Schnupper-Übungsdienste und zusätzliche Ausbildungslehrgänge anbieten.“ so Jörg Huppatz, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Über die Schulter schauen können wird man uns auch am Sonntag, 25. Juni, beim Tag der offenen Tür in Verbindung mit dem 75-jährigen Jubiläum des Löschzugs Paffrath/Hand sowie beim Stadtfest im Herbst dieses Jahres!“

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in Nordrhein-Westfalen. 120 hauptamtliche Feuerwehrbeamte arbeiten im 24 Stunden-Schichtdienst auf den beiden Feuer- und Rettungswachen bzw. sind als Führungskräfte in verschiedenen Sachgebieten im Tagdienst und regelmäßig als Einsatzleiter tätig. Zusätzlich engagieren sich rund 200 ehrenamtliche Feuerwehrleute in den fünf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr an sechs über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten. Bei einem Wohnungsbrand zum Beispiel wird so neben den beiden hauptamtlichen Wachen auch immer der örtlich nächstgelegene ehrenamtliche Löschzug mitalarmiert. Unverzichtbar sind die ehrenamtlichen Mitglieder auch bei den größeren und länger dauernden Einsätzen sowie Paralleleinsätzen, wenn die hauptamtlichen Kräfte bereits an einer anderen Einsatzstelle gebunden sind. Im Ehrenamt gibt es zudem spezielle Fachgruppen. Mit diesen stehen der Stadt wichtige Fachleute z. B. bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern sowie für die Versorgung von Einsatzkräften und Betroffenen zur Verfügung. Ehrenamtlich geleitet und betrieben werden auch die fünf Jugendfeuerwehren – in jeder Einheit eine – mit über 115 Kindern und Jugendlichen, die Brandschutzerziehung in den Kindergärten und die Brandsicherheitswachdienste bei großen oder gefahrgeneigten Veranstaltungen.

„Wir bekommen die gesetzlichen Aufgaben der Feuerwehr in einer Großstadt mit 111.000 Einwohnern nur durch haupt- und ehrenamtliches Personal gemeinsam bewältigt. Die Aufgaben werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. Hierfür kann man nie genug ehrenamtliches Personal haben.“ führt Huppatz weiter aus. „Gerade weil viele ehrenamtliche Einsatzkräfte ihre Arbeitsplätze außerhalb Bergisch Gladbachs haben, ist die Verfügbarkeit an Werktagen schwierig. Um eine ehrenamtliche Einsatzkraft jederzeit und rechtzeitig an der Einsatzstelle zu haben, rechnen wir im Moment so, dass wir dafür drei Einsatzkräfte ausbilden und ausstatten müssen.“

Die Kampagne zeigt, wie spannend und abwechslungsreich die ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr ist. Neben Einsatz und Ausbildung spielt die Gemeinschaft in der Feuerwehr eine große Rolle, weil man sich im Einsatz blind aufeinander verlassen muss. Teamplayer sind daher in den fünf Einheiten in Bergisch Gladbach herzlich willkommen und werden mit offenen Armen empfangen.

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es unter der landesweiten Kampagnenhomepage www.freiwillige-feuerwehr.nrw oder telefonisch bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 / 238 – 500.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie 10 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.
In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Pressemitteilung der Stadt Bergisch Gladbach:

Die Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach warnt vor dem Betreten von Eisflächen im Stadtgebiet. Durch die anhaltenden Minustemperaturen der vergangenen Tage sind viele Wasserflächen zugefroren. Doch die vermeintlichen Eisflächen sind trügerisch, regelmäßig wird die Tragfähigkeit des Eises überschätzt.

Ob zugefrorene Wasserflächen von Weihern, Baggerseen, Kiesgruben oder sonstige Gewässern, die Stadtverwaltung und die Feuerwehr machen auf Gefahren aufmerksam und appellieren besonders die Erwachsenen und Eltern, den Kindern und Jugendliche ein Vorbild zu sein und sie über die Gefahren aufzuklären.

Im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach gibt es zurzeit keine freigegebenen Eisflächen.

Wenn trotz der Warnung ein Ausflug gewagt wird, sollten einige Tipps der Feuerwehr beachtet werden:

  • Nehmen Sie die Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
  • Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
  • Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Eine turbulente Silvesternacht liegt hinter den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Stadt Bergisch Gladbach. Neben den leider üblichen Kleinsteinsätzen beschäftigten zwei Großeinsätze die haupt- und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr. Im Rettungsdienst gab es wieder mehr Einsätze.

16:18 Uhr – Feuer Dachstuhl – Hebborner Feld im Stadtteil Hebborn – Menschenrettung durch Nachbarn!

Feuer in Hebborn

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 16:18 Uhr per Notruf 112 über eine starke Rauchentwicklung aus einem Dachstuhl eines Reihenmittelhauses im Stadtteil Hebborn von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd sowie die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und den Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr konnten beherzt helfende Anwohner zwei Bewohner des Hauses mit Hilfe einer Haushaltsleiter aus dem stark verrauchten Gebäude aus dem 1. Obergeschoss retten. Eine sichere Flucht ins Freie war den beiden Bewohnern offensichtlich aufgrund des Brandrauches im Gebäude nicht mehr möglich. Die beiden Bewohner wurden umgehend vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und mit mittelschweren Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Die weitere Erkundung ergab, dass es in der Küche im Erdgeschoss zu einem Feuer gekommen war, wodurch sich dichter Brandrauch im kompletten Gebäude ausgebreitet hatte. Das Feuer in der Küche wurde durch einen Angriffstrupp der Feuerwehr unter Atemschutz schnell gelöscht. Der tiefschwarze Brandrauch im Gebäude war bereits erheblich thermisch aufgeheizt und hat im gesamten Gebäude erheblichen Schaden verursacht. Die Entrauchung des Gebäudes wurde unter Einsatz eines Hochleistungslüfters und Öffnung eines Dachflächenfensters durchgeführt. Das Haus ist aufgrund des Brandereignisses unbewohnbar.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war mit 15 hauptamtlichen und 35 ehrenamtlichen Brandschutzkräften sowie 5 Rettungsdienstkräften vor Ort. Der Leitungsdienst (A-Dienst) machte sich ein Bild der Lage vor Ort. Der Stördienst der RheinEnergie schaltete das Gebäude stromlos und trennte die Gasversorgung.

22:35 Uhr – Feuer Wohnung mit Menschenleben in Gefahr in Hochhaus – Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau

Feuer in Gronau

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 22:35 Uhr am Silvesterabend per Notruf 112 über einen Wohnungsbrand im 3. Obergeschoss eines Hochhauses an der Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau informiert. Die Anrufer teilten mit, dass sich bereits mehrere Personen auf den Balkonen des Hochhauses bemerkbar machen würden.

Die Leitstelle entsandte umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd sowie die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, die Kräfte des in Silvesterbereitschaft stehenden Feuerwehrhauses Refrath, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) und den Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein Feuer mit starker Rauchentwicklung auf zwei Balkonen im 3. Obergeschoss bestätigt werden. Die Flammen loderten bereits bis zum 5. Obergeschoss an der Fassade entlang und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Balkone drohte. Der starke Brandrauch beaufschlagte die Fassade bis zum 6. Obergeschoss. Auf den Balkonen der Wohnanlage befanden sich viele Personen, die von einer Brand- und Rauchausbreitung bedroht waren.

Der Einsatzleiter entsandte umgehend mehrere Trupps unter schweren Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude und ließ die Drehleiter der Feuerwache Nord zur Brandbekämpfung im Außenangriff in Stellung bringen. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer auf dem Balkon durch Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Circa 30 in Gefahr befindliche Personen wurden von der Feuerwehr unverletzt ins Freie geführt. Drei Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen und mussten rettungsdienstlich behandelt und zwei von ihnen in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Personen wurde die Alarmstufe „Massenanfall von Verletzten“ (MANV1) ausgelöst und weitere Rettungsmittel sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA) an die Einsatzstelle alarmiert. Diese übernahmen die Sichtung und Betreuung der betroffenen Personen. Parallel zur Brandbekämpfung mussten die umliegenden Wohnungen auf Schäden kontrolliert werden. Die betroffene Wohnung ist aus Sicht der Feuerwehr unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Verwandten unter. Alle weiteren Wohnungen konnten nach Abschluss des Einsatzes wieder an die Bewohner übergeben werden.

Aufgrund des bevorstehenden Jahreswechsels wurde die ehrenamtliche Löschgruppe Schildgen sowie der für die Silvesternacht vorgeplante zweite Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) in Dienst gestellt. Diese besetzten die verwaiste Feuerwache Nord in der Stadtmitte um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.

Im Einsatz befanden sich 15 hauptamtliche Kräfte, 35 ehrenamtliche Kräfte, 16 Kräfte im Rettungsdienst sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA).

Weitere Kleinsteinsätze in der Silvesternacht:

  • 01:33 Uhr – Kleinfeuer – Ferrenbergstraße – Stadtmitte – brannte Hecke
  • 01:42 Uhr – Feuer Abfalltonne – Wickenpfädchen – Refrath
  • 02:27 Uhr – Feuer Abfalltonne – Voiswinkeler Straße – Schildgen
  • 05:48 Uhr – unklare Brandmeldung – Hauptstraße – Stadtmitte (Fehlalarm)

Einsatzleitung:

  • A-Dienst: Stadtbrandinspektor Frank Haag (Leitungsdienst)
  • B-Dienst 1: Brandoberinspektor Marlon Konertz (Einsatzführungsdienst 1)
  • B-Dienst 2: Brandoberinspektor Hans Jörg Fernkorn (Einsatzführungsdienst 2)

Rettungsdienst:

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde ebenfalls stark gefordert. In der Zeit vom 31.12.2016 22:00 Uhr bis 01.01.2017 06:00 Uhr wurden sechs Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge zu insgesamt 32 Notfällen gerufen werden. Alleine beim Brandeinsatz an der Mülheimer Straße wurden 6 Rettungswagen und 1 Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) eingesetzt.

Zusätzlich zu den vier regulär im Dienst befindlichen Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurden in der Zeit von 19:30 Uhr bis 07:30 Uhr auf den Rettungswachen Nord und Süd je ein weiterer Rettungswagen durch die Dienstgruppe Rettungsdienst besetzt. Weiterhin wurde im gleichen Zeitraum ein drittes Notarzteinsatzfahrzeug auf der Feuer- und Rettungswache Nord vorgehalten.

Entwicklung der Einsatzzahlen im Rettungsdienst:

  • 2016/17: 32
  • 2015/16: 29
  • 2014/15: 19
  • 2013/14: 15
  • 2012/13: 19
  • 2011/12: 20
  • 2010/11: 25
  • 2009/10: 12
  • 2008/09: 14
  • 2007/08: 21
  • 2006/07: 18

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.