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Der Deutsche Wetterdienst hat heute um 11 Uhr eine Vorabinformation zu einem erwarteten Unwetter mit Orkanböen für den Rheinisch-Bergischen Kreis veröffentlicht.

„Ein kräftiges Sturmtief sorgt am Donnerstag für verbreitet SCHWERE STURMBÖEN bis 100 km/h (Bft 10) aus westlichen Richtungen. Zudem besteht die Gefahr vor ORKANARTIGEN BÖEN um 115 km/h (Bft 11). In starken Schauern und Gewittern können auch einzelne ORKANBÖEN über 120 km/h (Bft 12) auftreten.“ so die Meldung des DWD.

Gemeinsam mit dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft warnen wir dringend vor dem Aufenthalt in den Wäldern. Zudem sind die Aufräumarbeiten nach dem Orkan vom 3. Januar 2018 noch nicht abgeschlossen und es besteht weiterhin die erhebliche Gefahr von weiterem Windbruch. In den Wäldern besteht bei Sturm bzw. Orkan AKUTE LEBENSGEFAHR!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wird über die Entwicklung der Wetterlage informiert. Die Prognose wird in den nächsten 12 Stunden konkretisiert. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter http://www.wettergefahren.de.

150 Einsätze alleine im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach
Refrather Weg bleibt bis mindestens Freitag, 05.01.2018 voll gesperrt

Der Deutsche Wetterdienst hatte frühzeitig über eine bevorstehende Unwetterlage informiert und die Einsatzkräfte waren informiert und vorbereitet.

Um 5:45 Uhr erreichte der erste Notruf die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises, die bereits gegen 6:00 Uhr für die Feuerwehren im Rheinisch-Bergischen Kreises eigene Meldeköpfe anordnete.

Die Einsatzleitung (FEL) der Feuerwehr Bergisch Gladbach nahm umgehend den Betrieb unter Leitung des diensthabenden Leitungsdienstes (A-Dienst) auf und koordinierte die ersten Einsätze. Für die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde Vollalarm für alle ehrenamtlichen Einheiten ausgelöst und die Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet wurden besetzt.

Einsatzschwerpunkt war das südliche Stadtgebiet. Insbesondere die Hauptverkehrsadern im Stadtgebiet waren durch umgestürzte Bäume nicht passierbar und mussten von der Feuerwehr provisorisch freigeschnitten werden.

Im Verlauf des Tages wurden von der Feuerwehr Bergisch Gladbach insgesamt 151 Einsatzstellen abgearbeitet. Es handelte sich größtenteils um umgestürzte Bäume auf Straßen und Fahrzeugen. An einigen Einsatzstellen mussten lose Dachteile gesichert werden. Viele Einsätze lagen nicht in der Zuständigkeit der Feuerwehr, z. B. wo Bäume auf Privatgrundstücken umgefallen waren und keine weitere Gefahr von ihnen ausging. Hier musste häufig auf Privatunternehmen verwiesen werden. Weiterhin waren die KVB-Linie 1 zwischen Bensberg und Refrath teilweise unterbrochen und die S-Bahn-Linie S11 war ebenfalls beeinträchtigt. Die BAB 4 musste aufgrund eines umgestürzten Baumes ebenfalls zeitweise gesperrt bleiben.

Glücklicherweise waren im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach keine Verletzten zu beklagen. Auch bei den Einsatzkräften gab es trotz der teilweise risikoreichen Arbeit keine Verletzungen.

Bemerkenswert war die vielen Hilfeangebote von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, die die Einsatzkräfte vor Ort unterstützt haben. An einigen Einsatzstellen wurde sogar beherzt selbst mit angepackt.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich für die Unterstützung bei der Bewältigung der Lage bei überörtlichen Einheiten der Feuerwehren aus Rösrath, Overath, Burscheid und Leverkusen sowie den Einsatzkräften des THW Bergisch Gladbach.

Mit insgesamt 120 Einsatzkräften gelang es, die Einsatzstellen bis gegen 20 Uhr komplett abzuarbeiten.

Der Refrather Weg als Hautverbindungsstraße zwischen den Stadtteilen Gronau und Refrath muss aufgrund des umfangreichen Windwurfes bis mindestens Freitag, 05.01.2018 voll gesperrt bleiben. Die Straße „Rodemich“ wurde für den Verkehr geöffnet.

 

Eine bemerkenswert ruhige Silvesternacht liegt hinter den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Stadt Bergisch Gladbach. Lediglich zwei kleinere Brände von Müllcontainern beschäftigten die haupt- und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr. Im Rettungsdienst gab es ebenfalls deutlich weniger Einsätze als in den Vorjahren.

Brandschutz:

  • 00:54 Uhr       Kleinbrand Feuer 1 – Odenthaler Markweg, Schildgen
  • 03:40 Uhr       Kleinbrand Feuer 1 – Odenthaler Str. / Hebborner Kirchweg, Hebborn

Rettungsdienst:

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde weniger als erwartet gefordert. In der Zeit vom 31.12.2017 22:00 Uhr bis 01.01.2018 06:00 Uhr wurden sechs Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge zu insgesamt 20 Notfällen gerufen werden. Unter anderem wurden ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach bei einem Dachstuhlbrand in der Gemeinde Kürten eingesetzt und zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug bei einem schweren Verkehrsunfall in der Stadt Rösrath.

Zusätzlich zu den vier regulär im Dienst befindlichen Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurden in der Zeit von 19:30 Uhr bis 07:30 Uhr auf den Rettungswachen Nord und Süd je ein weiterer Rettungswagen durch die Dienstgruppe Rettungsdienst besetzt. Weiterhin wurde im gleichen Zeitraum ein drittes Notarzteinsatzfahrzeug auf der Feuer- und Rettungswache Nord vorgehalten.

Entwicklung der Einsatzzahlen im Rettungsdienst:

  • 2017/18: 20
  • 2016/17: 32
  • 2015/16: 29
  • 2014/15: 19
  • 2013/14: 15
  • 2012/13: 19
  • 2011/12: 20
  • 2010/11: 25
  • 2009/10: 12
  • 2008/09: 14
  • 2007/08: 21
  • 2006/07: 18

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den Angehörigen der Feuerwehr Bergisch Gladbach steht zu Silvester eine arbeitsreiche Nacht bevor. „In dieser Nacht ist die Feuerwehr häufig zu Bränden oder Rettungsdiensteinsätzen unterwegs“, berichtet Frank Haag, stellv. Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach und diensthabender A-Dienst in der Silvesternacht. Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.

Balkon vor Brand durch Böller schützen

Auf Balkon oder Terrasse sammeln sich im Winter oft viele Dinge an: Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten oder Zeitungsstapel. Man plant, sie beim Frühjahrsputz zu entsorgen oder im Sommer wieder in den Garten zu stellen – doch vor allem an Silvester ist dieses Gerümpel gefährlich. „Wenn Balkon oder Terrasse vollgestellt sind, erhöht sich damit die Brandlast ungemein“, warnt Haag.

Vor allem leicht entzündliche Materialien wie Papier oder der trockene Weihnachtsbaum sollten in der Silvesternacht nicht draußen gelagert werden: „Sie könnten durch einen fehlgeleiteten – oder gar gezielt abgeschossenen – Böller in Brand gesetzt werden. Ein solcherart angefachtes Feuer kann sich unter Umständen auch in die Wohnung ausbreiten“, erklärt Haag.

Daher rät der Brandschutzexperte, die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen: „Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbaren Gegenstände von Balkonen, Terrassen und aus Hauseingängen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.“ Wenn der Balkon doch brennt, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen, mit allen Personen die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren!

Tipps für ein sicheres Silvester

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt darüber hinaus acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, sind gekennzeichnet mit einer Registrierungsnummer und dem CE-Zeichen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Personalplanung für die Silvesternacht

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wird in der Silvesternacht die Kräfte im Brandschutz und Rettungsdienst aufstocken.

Brandschutz:
Neben den beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen im Stadtgebiet wird das Feuerwehrhaus Refrath in der Zeit von 18:00 Uhr bis nach 2:00 Uhr durch den ehrenamtlichen Löschzug Refrath besetzt. Eine weitere Löschgruppe wird durch den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte an der Feuer- und Rettungswache Nord stationiert. Weiterhin steht für Paralleleinsätze ein weiterer ehrenamtlicher Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) inkl. eines Gruppenführer ELW in Rufbereitschaft zur Verfügung.

Rettungsdienst:
Zusätzlich zu den vier regulär im Dienst befindlichen Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach werden in der Zeit von 19:30 Uhr bis 07:30 Uhr auf den Rettungswachen Nord und Süd je ein weiterer Rettungswagen durch die Dienstgruppe Rettungsdienst besetzt. Weiterhin wird im gleichen Zeitraum ein drittes Notarzteinsatzfahrzeug auf der Feuer- und Rettungswache Nord vorgehalten.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht den Menschen in Bergisch Gladbach einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Für die hauptamtlichen Besatzungen der Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach ist der Dienst an den Weihnachtsfeiertagen beruflicher Alltag, aber an Heiligabend kommt dennoch eine festliche Stimmung auf den Wachen auf.

„Gerade an solchen Tagen wird die Berufung deutlich. Schließlich haben wir uns für unseren Traumberuf entschieden, um Menschen in Not zu helfen. Wir wussten, was auf uns zukommt“, sagt Lothar Hüpper, Leiter der Wachabteilung III der Feuer- und Rettungswache Nord, der sich an Heiligabend mit seiner Mannschaft im Dienst befindet. Gleichzeitig erinnert Hüpper aber auch an die Kolleginnen und Kollegen der ehrenamtlichen Kräfte, die sich selbstverständlich auch an Weihnachten zu Hause bei ihren Familien bereithalten, um im Einsatzfall auszurücken.

Stadtkämmerer und Feuerschutzdezernent Frank Stein besuchte am Morgen des Heiligabends gemeinsam mit Peter Widdenhöfer (Fachbereichsleiter Recht, Ordnung, Sicherheit) sowie Jörg Köhler (stellv. Leiter der Feuerwehr) die diensthabenden Kolleginnen und Kollegen auf den Wachen Nord und Süd in der Stadtmitte und in Bensberg. Als kleine Entschädigung überreichten sie den Kolleginnen und Kollegen jeweils einen prall gefüllten Präsentkorb mit Leckereien, damit der Dienst an Heiligabend den Kollegen etwas versüßt wurde. Bürgermeister Lutz Urbach ließ sich aus wichtigem Grund erstmals in seiner Amtszeit entschuldigen und ließ seine besten Grüße und Wünsche an die Kolleginnen und Kollegen ausrichten.

Soweit es das Einsatzgeschehen im Brandschutz und Rettungsdienst zulässt, bereiten sich die Besatzungen der Feuerwachen ein festliches Essen in Eigenregie zu. „Wir hoffen, dass wir das Essen gemeinsam im Kollegenkreis genießen können. So kommt auch auf der Feuerwache weihnachtliche Stimmung auf“, erläutert Hüpper. „Leider ist es keine Seltenheit, dass das Essen zweimal aufgewärmt werden muss.“

In den Familien der Feuerwehrbeamten und Rettungsdienstmitarbeitern wird die Bescherung auf den ersten Weihnachtstag verlegt. Der nächste Dienst steht dann erst am kommenden Donnerstag wieder an.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein besinnliches und sicheres Weihnachtsfest.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

v.l.n.r.: Jörg Köhler, Peter Weyer, Markus Nahr, Rainer Klein, Andreas Stangenberg, Franz Josef Adrian, Florian Jux, Anna Maria Scheerer, Heinz Klein, Frank Haag

Am Abend des 24. November fand in der festlich hergerichteten Aula im Schulzentrum Herkenrath die jährliche Jubilarenehrung der Feuerwehr Bergisch Gladbach statt. Im Beisein von Angehörigen der haupt- und ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie Gästen aus Verwaltung und Politik wurden die Ehrungen in einem festlichen Rahmen vorgenommen.

Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich – trotz vollem Terminkalender – nicht nehmen, die Jubilare und Gäste der Veranstaltung mit einem Grußwort zu eröffnen.

Die stellv. Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer, die stellv. Leiter der Feuerwehr Frank Haag und Jörg Köhler sowie Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden konnten in diesem Jahr folgende Angehörige ehren:

• Franz Josef Adrian (LZ Bensberg) für 50 Jahre Mitgliedschaft
• Andreas Stangenberg (LZ Bensberg) für 35 Jahre Mitgliedschaft
• Peter Weyer (LZ Stadtmitte und ha. Kräfte) für 35 Jahre Mitgliedschaft
• Florian Jux (ha. Kräfte) für 25 Jahre MitgliedschaftR
• Rainer Klein (LZ Stadtmitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft
• Heinz klein (LZ Paffrath/Hand und ha. Kräfte) für 25 Jahre Mitgliedschaft

Die Jubilare erhielten für ihr 25- bzw. 35-jähriges Dienstjubiläum ein Ehrenzeichen des Innenministers des Landes NRW. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Jubilare eine Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie eine Sonderauszeichnung der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Der festliche Rahmen der Jubilarenehrung wird ebenfalls genutzt, um besondere Ehrungen sowie Bestellungen und Beförderungen von Führungskräften vorzunehmen.

Nach dem erfolgreichen Besuch der entsprechenden Führungslehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster konnten Christian Taiber zum Brandoberinspektor, Michael Schlepper zum Brandinspektor sowie Bernd Adrian zum Brandmeister befördert werden.

Als neue Führungskräfte im haupt- und Ehrenamt wurden Peter Weyer, Michael Quirl, Benjamin Hackländer, Markus Nahr, Manfred Zeug, Hans Jörg Fernkorn, Ansgar Pointke, Thomas V. und Florian Jux vorgestellt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte eine schöne Feier zu Ehren der Jubilare. Ein besonderer Dank galt dem ausrichtenden Löschzug Bensberg für die perfekte Organisation der Veranstaltung.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit starteten Anfang November die Feuerwehr Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Köln einen ersten Laufbahnlehrgang für die Ausbildung zu Brandmeisterinnen und Brandmeistern, mit dem Ziel einer langfristigen Kooperation im Bereich der Feuerwehrausbildung.

Die offizielle Lehrgangseröffnung in der Feuerwehrschule Bergisch Gladbach übernahmen am 08.11.2017 der stv. Bürgermeister der Stadt Köln, Dr. Ralf Heinen und der Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, Lutz Urbach gemeinsam mit dem Kämmerer und Feuerschutzdezernenten der Stadt Bergisch Gladbach, Frank Stein. Der stv. Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Köln, Frank Stobbe und der stv. Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Jörg Köhler lobten unisono in ihren kurzen Ansprachen die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarkommunen und dankten der Verwaltung sowie der Politik für die Unterstützung bei der Durchführung. Weiterhin zugegen war der Leiter der Feuerwehrschule Köln, Rainer Oelpen.

Die Leiter der beiden Feuerwehren konnten die Feuerwehrschulen Bergisch Gladbach und Köln mit der Lehrgangsorganisation und –durchführung beauftragen. Die Grundausbildung startet in Bergisch Gladbach, die Kölner Feuerwehrschule steuert später Sonderausbildungen wie beispielsweise die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger oder zum Maschinisten bei.

Vor den Lehrgangsteilnehmern liegen spannende 18 Monate Feuerwehr-Ausbildung, die Ausbildung zum Rettungssanitäter, zwei mehrwöchige Wachpraktika und weitere Sonderausbildungen, die durch die Laufbahnprüfung zum Ende des Lehrganges abgeschlossen werden.

Der gemeinsame Lehrgang zeigt ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit und bringt beiden Feuerwehren einen erheblichen Nutzen in der Feuerwehrausbildung sowie noch bessere Zusammenarbeit an gemeinsamen Einsatzstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Für die Feuerwehrschule Bergisch Gladbach bietet sich durch die Kooperation eine höhere Auslastung des Schulbetriebes sowie eine regelmäßigere und flexiblere Personalplanung im Rahmen der Grundausbildung eigener Feuerwehrbeamtinnen und -beamten. Der Berufsfeuerwehr Köln ermöglicht die Kooperation den Ausbau dringend benötigter weiterer Ausbildungsplätze neben dem eigenen Ausbildungsbetrieb in der Feuerwehrschule Köln.

Der im November begonnene Laufbahnlehrgang bietet insgesamt 20 Lehrgangsplätze und ermöglicht neben den Angehörigen der Feuerwehren aus Bergisch Gladbach und Köln noch den Feuerwehren Hürth, Düren und Iserlohn jeweils einen Ausbildungsplatz, der ohne die Kooperation nicht zur Verfügung gestellt werden könnte.

Die Einrichtung der Feuerwehrschule Bergisch Gladbach erweist sich als Erfolgsmodell. Alleine durch die Fortbildung der eigenen Feuerwehrangehörigen zum Ausbilder und den laufenden Lehrbetrieb zeigt sich eine deutliche Qualitätssteigerung im Brandschutz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach. Der Ausbildungsbetrieb steigert zudem deutlich die Mitarbeiterzufriedenheit.