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v.l.n.r.: Jörg Köhler, Peter Weyer, Markus Nahr, Rainer Klein, Andreas Stangenberg, Franz Josef Adrian, Florian Jux, Anna Maria Scheerer, Heinz Klein, Frank Haag

Am Abend des 24. November fand in der festlich hergerichteten Aula im Schulzentrum Herkenrath die jährliche Jubilarenehrung der Feuerwehr Bergisch Gladbach statt. Im Beisein von Angehörigen der haupt- und ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie Gästen aus Verwaltung und Politik wurden die Ehrungen in einem festlichen Rahmen vorgenommen.

Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich – trotz vollem Terminkalender – nicht nehmen, die Jubilare und Gäste der Veranstaltung mit einem Grußwort zu eröffnen.

Die stellv. Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer, die stellv. Leiter der Feuerwehr Frank Haag und Jörg Köhler sowie Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden konnten in diesem Jahr folgende Angehörige ehren:

• Franz Josef Adrian (LZ Bensberg) für 50 Jahre Mitgliedschaft
• Andreas Stangenberg (LZ Bensberg) für 35 Jahre Mitgliedschaft
• Peter Weyer (LZ Stadtmitte und ha. Kräfte) für 35 Jahre Mitgliedschaft
• Florian Jux (ha. Kräfte) für 25 Jahre MitgliedschaftR
• Rainer Klein (LZ Stadtmitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft
• Heinz klein (LZ Paffrath/Hand und ha. Kräfte) für 25 Jahre Mitgliedschaft

Die Jubilare erhielten für ihr 25- bzw. 35-jähriges Dienstjubiläum ein Ehrenzeichen des Innenministers des Landes NRW. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Jubilare eine Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie eine Sonderauszeichnung der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Der festliche Rahmen der Jubilarenehrung wird ebenfalls genutzt, um besondere Ehrungen sowie Bestellungen und Beförderungen von Führungskräften vorzunehmen.

Nach dem erfolgreichen Besuch der entsprechenden Führungslehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster konnten Christian Taiber zum Brandoberinspektor, Michael Schlepper zum Brandinspektor sowie Bernd Adrian zum Brandmeister befördert werden.

Als neue Führungskräfte im haupt- und Ehrenamt wurden Peter Weyer, Michael Quirl, Benjamin Hackländer, Markus Nahr, Manfred Zeug, Hans Jörg Fernkorn, Ansgar Pointke, Thomas Vianden und Florian Jux vorgestellt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte eine schöne Feier zu Ehren der Jubilare. Ein besonderer Dank galt dem ausrichtenden Löschzug Bensberg für die perfekte Organisation der Veranstaltung.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit starteten Anfang November die Feuerwehr Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Köln einen ersten Laufbahnlehrgang für die Ausbildung zu Brandmeisterinnen und Brandmeistern, mit dem Ziel einer langfristigen Kooperation im Bereich der Feuerwehrausbildung.

Die offizielle Lehrgangseröffnung in der Feuerwehrschule Bergisch Gladbach übernahmen am 08.11.2017 der stv. Bürgermeister der Stadt Köln, Dr. Ralf Heinen und der Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, Lutz Urbach gemeinsam mit dem Kämmerer und Feuerschutzdezernenten der Stadt Bergisch Gladbach, Frank Stein. Der stv. Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Köln, Frank Stobbe und der stv. Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Jörg Köhler lobten unisono in ihren kurzen Ansprachen die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarkommunen und dankten der Verwaltung sowie der Politik für die Unterstützung bei der Durchführung. Weiterhin zugegen war der Leiter der Feuerwehrschule Köln, Rainer Oelpen.

Die Leiter der beiden Feuerwehren konnten die Feuerwehrschulen Bergisch Gladbach und Köln mit der Lehrgangsorganisation und –durchführung beauftragen. Die Grundausbildung startet in Bergisch Gladbach, die Kölner Feuerwehrschule steuert später Sonderausbildungen wie beispielsweise die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger oder zum Maschinisten bei.

Vor den Lehrgangsteilnehmern liegen spannende 18 Monate Feuerwehr-Ausbildung, die Ausbildung zum Rettungssanitäter, zwei mehrwöchige Wachpraktika und weitere Sonderausbildungen, die durch die Laufbahnprüfung zum Ende des Lehrganges abgeschlossen werden.

Der gemeinsame Lehrgang zeigt ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit und bringt beiden Feuerwehren einen erheblichen Nutzen in der Feuerwehrausbildung sowie noch bessere Zusammenarbeit an gemeinsamen Einsatzstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Für die Feuerwehrschule Bergisch Gladbach bietet sich durch die Kooperation eine höhere Auslastung des Schulbetriebes sowie eine regelmäßigere und flexiblere Personalplanung im Rahmen der Grundausbildung eigener Feuerwehrbeamtinnen und -beamten. Der Berufsfeuerwehr Köln ermöglicht die Kooperation den Ausbau dringend benötigter weiterer Ausbildungsplätze neben dem eigenen Ausbildungsbetrieb in der Feuerwehrschule Köln.

Der im November begonnene Laufbahnlehrgang bietet insgesamt 20 Lehrgangsplätze und ermöglicht neben den Angehörigen der Feuerwehren aus Bergisch Gladbach und Köln noch den Feuerwehren Hürth, Düren und Iserlohn jeweils einen Ausbildungsplatz, der ohne die Kooperation nicht zur Verfügung gestellt werden könnte.

Die Einrichtung der Feuerwehrschule Bergisch Gladbach erweist sich als Erfolgsmodell. Alleine durch die Fortbildung der eigenen Feuerwehrangehörigen zum Ausbilder und den laufenden Lehrbetrieb zeigt sich eine deutliche Qualitätssteigerung im Brandschutz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach. Der Ausbildungsbetrieb steigert zudem deutlich die Mitarbeiterzufriedenheit.

Am Freitag, den 06.10.2017 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu mehreren Einsätzen gerufen, wo das umfangreiche Repertoire der Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Brandschutz gefordert wurde.

12:56 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Schildgen – Zum Waschbach

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Nord wurden eingesetzt, nachdem ein Rauchmelder in einer Wohnung in Schildgen ausgelöst hatte. Ein Nachbar verständigte die Feuerwehr. Aufgrund eines erneuten Anrufes konnte der Einsatz noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.

16:43 Uhr – Gefahrgut 1 – BAB 4 Fahrtrichtung Olpe

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Süd wurden von der Polizei zur Unterstützung angefordert, nachdem ein LKW auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Olpe zwischen den Anschlussstellen Bensberg und Moitzfeld aufgrund eines Defektes eine größere Menge Öl verloren hatte. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Gefahrgut der Feuer- und Rettungswache Nord nachalarmiert und eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert und die Ölspur mittels Bindemittel abgestreut. Es kam im Berufsverkehr auf der BAB 4 zu erheblichen Behinderungen.

17:37 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Heidkamp – Bensberger Straße Ecke Am Rübezahlwald

Auf der Bensberger Straße in Höhe der Einmündung Am Rübezahlwald im Stadtteil Heidkamp kam es laut dem Melder zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Fahrradfahrerin. Entgegen der ersten Meldung war die Fahrradfahrerin glücklicherweise nicht unter dem Bus eingeklemmt, wurde aber schwer verletzt. Eingesetzt wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, der Rettungswagen der Rettungswache West sowie als Notarztzubringer der am Flughafen Köln/Bonn stationierte Rettungshubschrauber Christoph Rheinland. Nach der notärztlichen Versorgung wurde die schwer verletzte Patientin mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht.

20:58 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Refrath – KVB-Haltestelle Refrath (Wickenpfädchen)

Von der KVB-Leistelle Köln wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein Unfall mit Personenschaden an der Haltestelle Refrath gemeldet. Eine Person solle sich unter der Straßenbahn befinden. Aufgrund der Meldung wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, der ehrenamtliche Löschzug Refrath sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten nach einer ersten Erkundung eine Person ca. 8-10 Meter hinter der Zugspitze unter der Bahn zwischen den Gleisen ausmachen. Die männliche Person war augenscheinlich schwer verletzt aber ansprechbar. In Zusammenarbeit mit der KVB wurde der Fahrdraht im Unfallbereich stromlos geschaltet. Die Feuerwehr übernahm die Erdung des Fahrdrahtes vor und hinter der Bahn und bereitete parallel die technische Rettung der Person vor. Der ebenfalls alarmierte Leitungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr übernahm die rückwärtige Koordinierung der Einsatzstelle und alarmierte den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte zur Wachbesetzung der verwaisten Feuer- und Rettungswache Nord und zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet nach. Mittels hydraulischen Rettungsgeräten wurde die Bahn angehoben und zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnten die rettungsdienstliche Erstversorgung unter der Bahn fortführen. In Abstimmung mit dem Notarzt konnte die verunfallte Person gegen 21:30 Uhr mit lebensgefährlichen Verletzungen unter der Bahn befreit werden und in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht werden. Im Verlauf der technischen Rettung wurden die Fahrgäste sowie der Fahrer der Straßenbahn durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Zwei Personen wurden ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr unterstützte im Anschluss die Kollegen der Polizei bei der Unfallaufnahme. Der Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet. Der parallel alarmierte Rüstzug der Berufsfeuerwehr Köln wurde nicht eingesetzt.

03:34 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Gronau – Dünnhofsweg

Ein Anrufer meldete über Notruf 112 den laut schrillenden Warnton eines Rauchmelders. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord verschafften sich Zutritt zur Wohnung und stellten eine leichte Verrauchung fest. Schnell konnte die Ursache in der Küche der Wohnung ausgemacht werden. Das angebrannte Kochgut wurde ins Freie verbracht und die Wohnung gelüftet. Die Wohnung konnte an den Bewohner schnell wieder übergeben werden. Der Einsatz war um 3:50 Uhr beendet.

 

Am vergangenen Samstag fand der erste von insgesamt 10 Informationstagen im Rahmen der großen Mitgliederwerbekampagne der Feuerwehr Bergisch Gladbach statt.

Der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte 19 hoch motivierte Bürgerinnen und Bürger auf der Feuer- und Rettungswache Nord an der Paffrather Straße begrüßen.

Bürgermeister Lutz Urbach begrüßte gemeinsam mit Feuerwehrchef Jörg Huppatz die Interessenten.

Die Mitglieder des Löschzuges Stadtmitte hatten spannende Stationen für die Interessenten vorbereitet. Nach einer kurzweiligen Präsentation der Aufgaben und Organisation der Feuerwehr folgte ein ausführlicher Rundgang durch die Wachgebäude. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde im Anschluss mit den Fahrzeugen des Löschzuges das Gelände der Feuerwehrschule besucht, wo zeitgleich ein Atemschutzlehrgang stattfand. Weiterhin konnten die Fahrzeuge der Feuerwehr erkundet und verschiedene Einsatzgeräte direkt unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Brandschutzkleidung für die Interessenten war vorbereitet und wurde interessiert anprobiert. Sichtlich begeistert waren alle, als in Feuerwehrschutzkleidung die Drehleiter der Feuerwache Nord bestiegen und eine Probefahrt in luftiger Höhe absolviert wurde. Bei einer Mitmachübung führten sie zur Probe ein Strahlrohr.

So entwickelten sich lebhafte Gespräche zwischen den Löschzugmitgliedern und den hoffentlich angehenden neuen Feuerwehrmitgliedern. „Wir sind begeistert von der hohen Motivation der Teilnehmer des Informationstages und freuen uns über einige Zusagen zum nächsten regulären Übungsdienst“ resümiert Peter Weyer, Zugführer des Löschzuges Stadtmitte der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch eine Fragerunde „am Grill“, die von allen gerne genutzt wurde. Erst weit nach 18 Uhr verließen die letzten Teilnehmer des ersten Info-Tages der Feuerwehr das Wachgelände.

An den nächsten Samstagen finden noch neun weitere Informationsveranstaltungen bei den ehrenamtlichen Einheiten vor Ort statt. Insgesamt haben sich schon 74 Frauen und Männer unter der Hotline 0 22 02 / 2 38 – 5 00 oder per E-Mail unter fuermichfueralle@feuerwehr-gl.de gemeldet. Anmeldungen sind nach wie vor möglich und weitere Interessenten herzlich willkommen.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

NRW-Innenminister Herbert Reul und Bürgermeister Lutz Urbach geben gemeinsam den Startschuss zur großen Mitgliederwerbekampagne der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beteiligt sich bereits seit Anfang des Jahres an der landesweiten Mitgliederwerbekampagne „Für mich. Für alle.“ zur Gewinnung neuer Mitglieder für die Freiwillige Feuerwehr.

Im Rahmen dieser Kampagne erhalten in dieser Woche (05.-09.09.2017) in einer bislang einzigartigen Form mehr als 33.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach im Alter zwischen 18 und 45 Jahren eine persönliche Einladung zu einem von jeweils zwei „Schnuppertagen“ zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

„Wir möchten den interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Ihrer Feuerwehreinheit vor Ort die Möglichkeit geben, die Feuerwehr mit ihren Mitgliedern und Fahrzeugen kennenzulernen und wir wollen Menschen für unser tolles Ehrenamt begeistern“ so Jörg Huppatz, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach haben spannende Nachmittage zum Mitmachen vorbereitet, zu denen die Bürgerinnen und Bürger persönlich eingeladen werden. Insgesamt 10 Veranstaltungen in den nächsten Wochen sind terminiert.

In einem Pressegespräch stellten NRW-Innenminister Herbert Reul, der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. Bernd Schneider, Bürgermeister Lutz Urbach, Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer sowie die Leitung der Feuerwehr Bergisch Gladbach mit Jörg Huppatz, Frank Haag und Jörg Köhler die Kampagne der Öffentlichkeit vor und gaben den „Startschuss“ für den Postversand.

Der Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, verkündete in seinen Ausführungen, dass die neue Landesregierung weiterhin das Ehrenamt in der Feuerwehr bis 2019 mit rund 2,4 Millionen Euro unterstützen wird. Das Geld wird vor allem für die Nachwuchswerbung eingesetzt werden.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

Der vergangene Freitag bescherte der Feuerwehr Bergisch Gladbach einen arbeitsreichen Nachmittag und Abend, wo das breite Spektrum der unterschiedlichsten Aufgaben der Feuerwehr deutlich wurden.

Kurz nach 12 Uhr wurde die hauptamtliche Wache Nord zu einem Rohrbruch einer Wasserleitung in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach alarmiert. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf die Sicherung der Einsatzstelle. Der Stördienst der GEW RheinEnergie wurde hier tätig.

Gegen 15:30 Uhr wurde die Unterstützung der Feuerwehr Wipperfürth im Oberbergischen Kreis erforderlich. Bei einem Gefahrguteinsatz wurden zusätzliche Chemikalienschutzabzüge benötigt. Diese wurden mit dem Gerätewagen Logistik an die Einsatzstelle in Wipperfürth verbracht.

Gegen 17 Uhr wurde bei einem Rettungsdiensteinsatz in der Gemeinde Kürten die Drehleiter bei der Feuerwache Süd bei der Rettung einer Person benötigt.

Um 17:21 Uhr kam es in der Theodorstraße im Stadtteil Hebborn nach einem Verkehrsunfall zu auslaufenden Betriebsmitteln, die von der den Einsatzkräften der Feuerwache Nord abgestreut wurden.

Gegen 17:30 Uhr wurde die Drehleiter der Feuerwache Nord im Stadtteil Herrenstrunden eingesetzt um eine Katze von einem Baum zu retten. Die Anrufer teilten mit, dass sich die Katze bereits seit 2 Tagen auf dem Baum befinden solle. Nach Eintreffen der Feuerwehr bekam die Katze aber offensichtlich so großen „Respekt“ vor der Einsatzkräften und stieg selbständig vom Baum. Um 18:10 Uhr wurde die Drehleiter wieder zu einem Tierrettungseinsatz im Stadtteil Sand von Bergisch Gladbach eingesetzt. Hier konnte die Drehleiterbesatzung eine Katze aus ihrer Zwangslage in einer Dachrinne befreien. Die Katze konnte wohlbehalten an den Eigentümer übergeben werden.

Um 18:55 Uhr wurden erneut die Kräfte der Feuerwache Nord zu einem Türöffnungseinsatz in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach alarmiert. Sie verschafften so den notwenigen Zutritt des Rettungsdienstes in eine Wohnung.

Gegen 19:30 Uhr kam es in Bergisch Gladbach zu einem kurzen aber heftigen Gewitterschauer. Der Deutsche Wetterdienst hatte rechtzeitig vor auftretenden Gewittern mit Starkregen gewarnt. Aufgrund der Wassermengen kam es im Bereich der Hauptstraße in der Stadtmitte zu einigen Überschwemmungen durch Regenwasser. Nach kurzer Zeit suchte sich das Oberflächenwasser aber seinen Weg in die Kanalisation.

An lediglich zwei Stellen an der Hauptstraße sammelte sich so viel Wasser, dass dieses mit technischen Mitteln abgepumpt werden musste. Es waren auch Kellerräume betroffen. Der Rufdienst des Kanalbauamtes der Stadt Bergisch Gladbach wurde umgehend von der Feuerwehr informiert. In enger Absprache mit dem Kanalbauamt wurde mit den Pumparbeiten begonnen. Unterstützt wurde die Feuerwehr von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Technischen Hilfswerkes aus Bergisch Gladbach. Diese Fachgruppe verfügt über eine Großpumpe, die bis zu 5.000 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Der Einsatz an der Hauptstraße konnte für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Kanalbauamt erst gegen Mitternacht beendet werden. Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet wurde ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Bergisch Gladbach gegen 21:30 Uhr zur Besetzung der verwaisten Feuerwache Nord alarmiert.

Gegen 20:50 Uhr kam es im Stadtteil Moitzfeld zu einem schweren Verkehrsunfall, wo die Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlich war. Auf der Straße „Moitzfeld“ kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus. Drei Personen mussten von zwei Notärzten und drei Rettungswagenbesatzungen behandelt werden. Alle drei Patienten wurden in örtliche Krankenhäuser verbracht. Bei der Rettung der Personen unterstützten die Kräfte der Feuerwache Süd. Zusätzlich traten größere Mengen Betriebsmittel aus den Fahrzeugen aus, die mit Unterstützung des Rufdienstes des Bauhofes abgestreut und mit einer Kehrmaschine aufgenommen wurden.

Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde der Leitstelle noch ein Kleinbrand im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach gemeldet. Die Feuerwache Nord kümmerte sich auch um diesen Einsatz.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.

 

v.L.n.R.: Hans Jörg Fernkorn, Markus Nahr, Manfred Zeug

Der ehrenamtliche Löschzug Bensberg der Feuerwehr Bergisch Gladbach hat im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 10. März 2017 einen Führungswechsel vollzogen.

Der bisherige Zugführer der ältesten Einheit im Stadtgebiet, Brandoberinspektor Hans Jörg Fernkorn, übergab nach 6 Jahren die Löschzugführung an Brandinspektor Markus Nahr. Fernkorn bleibt der Löschzugführung als stellvertretender Löschzugführer erhalten und wird sein gesammeltes Wissen weiterhin einbringen. Als weiterer stellvertretender Löschzugführer komplettiert Hauptbrandmeister Manfred Zeug die neue Löschzugführung. Diese besteht nun aus drei ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr Bergisch Gladbach um dem gestiegenen Arbeitsaufwand in einem ehrenamtlich geführten Löschzug besser gerecht zu werden.

Der bisherige stellvertretende Löschzugführer, Dr. med. Christoph Faymonville schied auf eigenen Wunsch aus der Löschzugführung aus. Der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz, dankte Faymonville für seine verantwortungsvolle Tätigkeit zum Wohle der Bevölkerung von Bergisch Gladbach und wünschte ihm für seine Zukunft alles Gute. Der neuen Löschzugführung wünschte er stets eine „gute Hand“ bei der Leitung des über 50-köpfigen Teams des Löschzuges Bensberg mit zwei Standorten in Bensberg und Herkenrath.

Die drei Löschzugführer sind alle 44 Jahre alt, sind verheiratet und haben jeweils 2 Kinder. Sie begannen fast gemeinsam in den 1980er Jahren ihre Karriere bei der Jugendfeuerwehr in Bensberg. 1990 wechselten sie nach ihrer Grundausbildung mit dem 18. Lebensjahr von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung des Löschzuges Bensberg und engagieren sich seit mehr als 30 Jahren in der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit 106 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen, einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sowie 6 Feuerwehrbeamte in der Ausbildung. Hinzu kommen rund 200 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 25 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt, sowie wie 6 Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 120 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In der Stadtmitte und in Bensberg befindet sich je eine ständig besetzte Feuer- und Rettungswache und in Refrath eine Rettungswache. Die fünf ehrenamtlichen Einheiten sind teils in den Feuerwachen und teils in eigenständigen Feuerwehrhäusern untergebracht. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach betreibt eine eigene Feuerwehrschule.